FAQ – Antworten auf häufige Fragen

Bitte wählen Sie den Service aus, zu dem Sie eine Antwort suchen. Ihnen werden dann die häufigsten Fragen und Antworten zum ausgewählten Service angezeigt.

Nachsendeservice

  • Bei Änderungen der Empfänger-Anschrift von Briefsendungen aus folgenden Gründen:

    • Umzug
    • Sterbefall
    • Sonstige Gründe (Pflegefall, Insolvenzen, etc.)
    • Vorübergehende Abwesenheit, d.h. vorübergehende Änderung der Anschrift (z.B. befristete Versetzungen, Kuraufenthalte, o.ä.)
  • 1. Die Nachsendung von Briefsendungen an die aktuelle Adresse für alle im Auftrag genannten Personen eines Haushalts.
    2. Kundenhotline 0228 4333112 (Mo. bis Fr. 8-18 Uhr, Sa. 8-14 Uhr; außer an bundeseinheitlichen Feiertagen)
    3. Bei Nachsendeservice wegen Umzug: Umzugsratgeber mit vielen Tipps für den optimalen Umzug und das Magazin Neues Zuhause.
    4. Auf Wunsch werden auch Päckchen und Pakete gegen ein Zusatzentgelt je Sendung nachgesandt.
    5. Auf Wunsch werden auch Infopost Schwer und Blindensendungen Schwer ohne Zusatzkosten nachgesandt.

    • Postkarten und Briefe (Standard, Kompakt, Groß, Maxi)
    • Briefsendungen mit Zusatzleistungen (Einschreiben, Nachnahme-Sendungen)
    • Blindensendungen
    • Bücher und Warensendungen
    • Infopost / Infobrief-Sendungen (adressierte Werbesendungen in Hüllen)
    • Streifbandzeitungen (Zeitungen/Zeitschriften in adressierten, freigemachten Hüllen; mit Briefmarke oder Absenderfreistempelung)
    • Telegramme
    • Infopost ohne Umhüllung
    • Express-Sendungen
    • Pressesendungen (z.B. Kunden- oder Mitarbeiterzeitschriften)
    • Pressepost (z.B. Tageszeitungen oder Nachrichtenmagazine)
  • Die Deutsche Post benötigt ca. 5 Werktage, um den Nachsendeservice in ihre Systeme einzupflegen. Daher beauftragen Sie den Service bitte spätestens eine Woche vor Ihrem Umzug. Idealerweise stellen Sie den Nachsendeauftrag noch etwas früher. Keine Angst: Sie laufen nicht Gefahr, dass Postsendungen noch vor Ihrem Umzug an Ihrer neuen Adresse eingehen, denn auf dem Auftragsformular können Sie angeben, ab wann die Nachsendung gelten soll.

    Am einfachsten können Sie den Nachsendeauftrag online hier bei uns in die Wege leiten. Alternativ erhalten Sie das Auftragsformular auch in jeder Filiale der Deutschen Post.

  • Nachsendeservice für bis zu 6 Monate

    • Privatkunde 19,90 Euro
    • Geschäftskunde 34,90 Euro

    Nachsendeservice für bis zu 12 Monate

    • Privatkunde 26,90 Euro
    • Geschäftskunde 49,90 Euro

    Nachsendeservice für bis zu 24 Monate (nur online möglich)

    • Privatkunde 34,90 Euro
    • Geschäftskunde 69,90 Euro
  • Auf unserer Infoseite zum Post Nachsendeauftrag haben wir alle uns zur Verfügung stehenden Infos zum Nachsendeservice der Deutschen Post gebündelt. Zudem steht Ihnen das Kundenservice-Telefon der Deutschen Post wie folgt zur Verfügung: Rufnummer 0228 4333112 (Mo. bis Fr. 8-18 Uhr, Sa. 8-14 Uhr; außer an bundeseinheitlichen Feiertagen).

  • Um einen bestehenden Nachsendeauftrag ändern oder stoppen zu lassen, wenden Sie sich an den Kundenservice der Deutschen Post unter der Rufnummer 0228 4333112 (Mo. bis Fr. 8-18 Uhr, Sa. 8-14 Uhr; außer an bundeseinheitlichen Feiertagen).

Umzugsunternehmen finden

  • Leider lässt sich diese Frage nicht pauschal beantworten. Die Kosten eines in Auftrag gegebenen Umzugs hängen von einigen Faktoren wie Entfernung, Menge des Umzugsgutes, Auf- oder Abbau von Möbeln oder Küche ab. Wenn Sie ohne Rückfragen ein Pauschalangebot erhalten, ist Vorsicht angebracht – wie soll der Spediteur denn wissen, ob Sie teure Möbel abzubauen oder nur ein paar Kartons zu transportieren haben?

    Mit dem Service zur Speditionssuche erhalten Sie Angebote von Umzugsunternehmen, die Ihren Umzug professionell durchführen. Fachleute ermitteln hierbei Ihren Bedarf und besuchen Sie auch gerne vor Ort für eine Besichtigung Ihres Umzugsgutes mit anschließender Beratung. Im persönlichen Gespräch können Sie zudem mit dem Dienstleister klären, ob und in welchem Umfang Sie selbst Arbeiten erledigen möchten, um Kosten zu sparen.

  • Die Nutzung des Services zur Speditionssuche ist für Sie komplett kostenfrei. Weder für Ihre Anfrage noch für die Weiterleitung und die per E-Mail zugesandten Angebote fällt eine Gebühr an. Selbst wenn Sie keines der Angebote annehmen, entstehen keine Kosten für Sie. Der Service finanziert sich allein über die Beiträge der teilnehmenden Umzugsfirmen.
  • Sie geben Ihre Umzugsanfrage in das Formular ein. Diese wird dann unverzüglich bearbeitet. Bei einem regionalen Umzug bis zu 100 Kilometer Entfernung erhalten Sie die Angebote zunächst per E-Mail von bis zu sieben passenden Umzugsfirmen. Auf Wunsch treten die Anbieter gerne auch telefonisch oder persönlich mit Ihnen in Kontakt. Je detaillierter Sie Ihre Umzugsgutliste in das Formular eintragen, desto präziser können die jeweiligen Dienstleister das Angebot auf Sie abstimmen.

    Aus den eingehenden Angeboten können Sie in Ruhe eines auswählen. Anschließend haben Sie die Möglichkeit mit dem Dienstleister alles am Telefon genau zu besprechen oder ihn direkt zu einer Sichtung Ihres Umzugsgutes einzuladen. Nach dem Umzug können Sie das gewählte Umzugsunternehmen bewerten und so zur Qualitätsprüfung des Services beitragen. Sollten Sie sich für keines der angebotenen Unternehmen entscheiden, bleibt die Nutzung des Services zur Speditionssuche selbstverständlich weiterhin für Sie völlig kostenlos.

  • Ihre Anfrage wird nur an Umzugsunternehmen weitergeleitet, die diese Daten rein zur Erstellung eines Angebotes nutzen dürfen. Sie erhalten neben den zutreffenden Angeboten lediglich eine Bestätigungsnachricht und maximal eine weitere E-Mail mit Fragen zu Ihrer Zufriedenheit. Ihre Daten werden dabei nicht an Andere weitergegeben und zu keinem anderen Zweck verwendet. Ebenso erhalten Sie keinerlei Werbung oder anderweitig unerwünschte Post.

  • Nicht für Sie. Lediglich der Service zur Speditionssuche unterscheidet zwischen regionalen und überregionalen Umzügen, um Ihnen Angebote mit einem idealen Preis-Leistungs-Verhältnis unterbreiten zu können. Diese Unterscheidung hilft Ihnen bei Ihrem Umzug Geld zu sparen. Bei einer Entfernung bis 100 Kilometer greift die Umzugsanfrage für regionale Umzüge und über 100 Kilometer Entfernung wird die Umzugsauktion für überregionale Umzüge aktiv. Sie selbst müssen die Entfernung zwischen Ihrem bisherigen und zukünftigen Wohnort aber nicht kennen. Für eine Umzugsanfrage müssen Sie lediglich die Start- und Zieladresse in die Suchfelder eingeben. Den Rest übernimmt automatisch der Service für Sie.
  • Die Rückwärtsauktion wird aktiv sobald zwischen dem Be- und Entladeort mehr als 100 Kilometer liegen. Dank dieses Verfahrens lassen sich bis zu 40 Prozent der Umzugskosten einsparen. Der Service übermittelt Ihre Anfrage zunächst anonymisiert an das Umzugsauktionsportal, in dem geprüfte Umzugsunternehmen Festpreisangebote für Ihren Umzug abgeben. Per E-Mail werden Ihnen die Angebote von Firmen mit einem erstklassigen Preis-Leistungs-Verhältnis weitergeleitet. Sie alleine entscheiden, ob Sie eines der Unternehmen beauftragen. Der Service ist für Sie völlig kostenlos und unverbindlich.

  • Sie warten auf die Angebote der bundesweiten Umzugsunternehmen. Dabei können Sie jederzeit online mithilfe Ihrer persönlichen Auktionsnummer den Status Ihrer Auktion verfolgen. Im weiteren Schritt werden Sie per E-Mail über neue Angebote informiert.

    Durch den zusätzlichen kostenlosen Rund-um-Service erhalten Sie während der gesamten Ausschreibung eine persönliche Betreuung und Beratung durch einen Umzugsberater ? telefonisch oder per E-Mail. Gerne hilft dieser Ihnen auch bei der Entscheidung für das passende Umzugsunternehmen.

    Wenn Ihnen ein aktuelles Angebot aus der Auktion zusagt, können Sie bei dem Umzugsservice anrufen oder eine E-Mail schicken. Ihre persönlichen Daten werden anschließend an das von Ihnen gewählte Umzugsunternehmen übermittelt, um die direkte Kontaktaufnahme und den Vertragsabschluss zu ermöglichen.

  • Da es sowohl große als auch kleine Umzugsfirmen im Verteiler gibt, ist meist für jeden Kunden und jede Anforderung ein passender Dienstleister dabei. Besonders wichtig sind dabei Qualität und Professionalität der teilnehmenden Anbieter. Dafür sorgen das TÜV-Siegel sowie die seit 2004 gesammelten Kundenbewertungen, die Erfahrungen mit den Dienstleistern weitergeben und Empfehlungen aussprechen. Schlecht bewertete Firmen werden aus dem Verteiler ausgeschlossen.
    Sie selbst können die von Ihnen gewählte Umzugsfirma überprüfen, indem Sie auf folgende Punkte achten:

    • angemessene Beantwortung all Ihrer Fragen
    • unverzügliche Zusendung der von Ihnen angeforderten Dokumente wie Versicherungsnachweis, schriftliches Angebot, Referenzen etc.
    • fester Ansprechpartner und kompetente Beratung
    • kostenlose Besichtigung Ihres Eigentums vor Ort
    • exakte Besprechung der Zahlungsmodalitäten
    • schriftliches Angebot in Form eines Umzugsvertrags
    • detaillierte Rechnung über die anstehende Leistung

    Zusätzlich bieten Ihnen das MÖFORM-Siegel und das AMÖ-Zertifikat des Bundesverbands Möbelspedition Sicherheit bei der Wahl eines qualifizierten Umzugsunternehmens. Letztendlich zählt aber auch Ihr „Bauchgefühl“ ? wenn Ihnen jemand unsympathisch ist, müssen Sie ihm nicht Ihr gesamtes Hab und Gut anvertrauen. Auch aus diesem Grund erhalten Sie immer mehrere Angebote auf eine Anfrage.

  • Sobald Sie Ihre Anfrage über den unverbindlichen und kostenfreien Service zur Speditionssuche gestellt haben, wird diese unverzüglich an Umzugsfirmen weitergeleitet. Meist erhalten Sie die ersten Angebote bereits innerhalb weniger Stunden. Dabei spielt es keine Rolle wann Sie Interesse an dem Service bekunden. Selbst an Wochenenden oder abends wird Ihre Anfrage direkt bearbeitet.
  • Ihre Anfrage wird maximal an sieben Umzugsfirmen weitergeleitet. Meist antworten Ihnen auch diese sieben Anbieter – die einen früher, die anderen etwas später. Eine gewisse Anzahl von Angeboten können wir leider nicht garantieren, weil das im Ermessen der angeschriebenen Unternehmen liegt, ob und wann sie Ihnen antworten oder absagen.

  • Sie können bei der Anfrage angeben, wer den Umzug voraussichtlich bezahlt: Sie selbst, eine Behörde oder Ihr Arbeitgeber. Natürlich kann diese Angabe nachträglich noch geändert werden.

  • Sie können schon bei der Anfrage auswählen, welche Dienste Sie angeboten haben möchten: Sollen die Kartons komplett gepackt werden oder möchten Sie das selbst übernehmen? Wird der Aufbau der Möbel oder einer Küche als Fullservice gewünscht, machen Sie davon etwas selbst oder ist es gar unnötig, weil keine Küche umgezogen wird? Für alle Varianten gibt es spezielle Felder zum Ankreuzen. Schließlich gibt es noch das Feld „Auftragsdetails“. In diesem können Sie Sonderwünsche eintragen. Zudem haben Sie nach der ersten Kontaktaufnahme mit dem Dienstleister noch viel Zeit und Gelegenheit, Varianten der Leistung genau zu besprechen und festzulegen.

  • Sie entscheiden selbst, ob Sie eines der unterbreiteten Angebote annehmen. Durch Ihre Anfrage entstehen für Sie keine vertraglichen Verbindlichkeiten. Auch die Zusendung eines Kostenvoranschlags per E-Mail, Post oder Fax ist noch keine Auftragserteilung. Erst wenn Sie der Umzugsfirma schriftlich mitteilen, dass Sie den Umzugsauftrag erteilen, ist ein Vertrag zustande gekommen.

Feinstaubplakette bestellen

  • Generell besteht keine Feinstaubplakettenplicht für Ihr Fahrzeug. Wenn Sie allerdings eine Umweltzone befahren möchten, muss an der vorderen Windschutzscheibe Ihres Fahrzeugs eine Feinstaubplakette mit dem Fahrzeugkennzeichen befestigt sein. Ansonsten droht Ihnen ein Bußgeld von 80 Euro. Falls Sie noch keine Feinstaubplakette besitzen, können Sie diese ganz bequem online bestellen.
  • In Deutschland wurden im Januar 2008 in Hannover, Köln und Berlin die ersten Umweltzonen eingerichtet. Mittlerweile sind sehr viele, zumeist bevölkerungsreiche Städte oder Ortschaften, hinzugekommen.

    Zum Stand 06.02.2015 sind in den Städten folgender Bundesländer bereits Umweltzonen eingerichtet:

    • Baden-Württemberg: Freiburg, Heidelberg, Heidenheim, Heilbronn, Herrenberg, Ilsfeld, Karlsruhe, Leonberg/Hemmingen und Umgebung (Ditzingen, Gerlingen, Hardthof, Korntal-Münchingen, Schönbühlhof, Schwieberdingen), Ludwigsburg und Umgebung (Asperg, Bietigheim-Bissingen, Freiberg, Ingersheim, Kornwestheim, Markgröningen,
      Möglingen, Pleidelsheim, Tamm), Mannheim, Mühlacker, Pfinztal, Pforzheim, Reutlingen, Schramberg, Schwäbisch Gmünd, Stuttgart, Tübingen, Ulm, Urbach und Wendlingen
    • Bayern: Augsburg, München, Neu-Ulm
    • Berlin: Berlin
    • Bremen: Bremen
    • Hessen: Frankfurt (Main), Offenbach, Wiesbaden
    • Niedersachen: Hannover, Osnabrück
    • Nordrhein-Westfalen: Bonn, Dinslaken, Düsseldorf, Hagen, Krefeld, Köln, Langenfeld, Mönchengladbach, Münster, Neuss, Remscheid, Ruhrgebiet (Bochum, Bottrop, Castrop-Rauxel, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Gladbeck, Herne, Herten, Mülheim, Oberhausen, Recklinghausen), Siegen, Wuppertal
    • Rheinland-Pfalz: Mainz
    • Sachsen: Leipzig
    • Sachsen-Anhalt: Halle (Saale), Magdeburg
    • Thüringen: Erfurt

    Es ist allerdings damit zu rechnen, dass sich die Liste der geplanten Umweltzonen noch weiter ausdehnt. Das Umwelt Bundesamt bietet stets eine aktuelle Übersicht aller deutschen Städte mit eingeführter Umweltzone.

    In den Städten Augsburg und Neu-Ulm ist das Befahren der Umweltzone bislang noch mit gelber Plakette gestattet. Ansonsten ist das Befahren der Umweltzonen nur noch mit grüner Plakette erlaubt.

  • Welche Umweltplakette Ihr Fahrzeug erhält, hängt von der Schadstoffgruppe ab, in die Ihr Fahrzeug eingeordnet wird. Hierfür sind die letzten beiden Ziffern der Schlüsselnummer Ihres Fahrzeugs entscheidend.

    Die Schlüsselnummer finden Sie in den ab 1.10.2005 ausgefertigten Fahrzeugscheinen (Zulassungsbescheinigung Teil I) im Feld „14.1“. Bei einer Fahrzeugzulassung vor dem 1.10.2005 befindet sich die Schlüsselnummer am oberen Rand des Fahrzeugscheins im Feld „zu 1“.

    Hier sehen Sie unter welche der vier Schadstoffgruppen (SG) Ihr PKW fällt und welche Plakette Sie dadurch erhalten:

    SG 1 (keine): Benziner: 00, 03-13, 15, 17, 88, 98
    Diesel: 0-24, 34, 40, 77, 88, 98
    SG 2 (rot): Diesel: 25-29, 35, 41, 71
    SG 3 (gelb): Diesel: 30, 31, 36, 37, 42, 44-52, 72
    SG 4 (grün): Benziner: 01, 02, 14, 16, 18-75, 77
    Diesel: 32, 33, 38, 39, 43, 53-70, 73-75

    Mit Hilfe dieses Plakettenrechners können Sie auch direkt prüfen, welche Feinstaubplakette Ihr Fahrzeug erhält.

    Für Fahrzeuge der Schadstoffgruppe 1, 2 und 3 besteht die Möglichkeit der Nachrüstung. Dies muss im Fahrzeugschein nachgetragen sein. Nur dann kann Ihnen auch eine entsprechende Plakette ausgestellt werden.

  • Auf die Feinstaubplakette wird das Kennzeichen Ihres Fahrzeugs fest eingetragen. Sie benötigen also erst eine neue Plakette, wennn sich Ihr Kennzeichen ändert. Wann für Sie ein neues Kennzeichen fällig wird und was Sie für Schritte dabei unternehmen müssen, können Sie im Kfz-Ratgeber nachlesen.
  • Grundsätzlich ja. Ist aus den Fahrzeugpapieren erkennbar, nach welcher europäischen Abgasnorm das Fahrzeug im europäischen Ausland zugelassen wurde, kann die Einstufung gemäß Anhang 2 zu §2 Abs. 2 der Kennzeichnungsverordnung vorgenommen werden. Andernfalls erfolgt die Zuordnung anhand des Jahres der Erstzulassung des Fahrzeugs.

    Hier sehen Sie die Zuordnung zu den vier Schadstoffgruppen (SG) anhand der Erstzulassung und welche Plakette Ihrem Fahrzeug zugeteilt wird:

    SG 1 (keine): Benziner: vor 01.01.1993
    Diesel: vor 01.01.1997
    SG 2 (rot): Diesel: ab 01.01.1997 bis 31.12.2000
    SG 3 (gelb): Diesel: ab 01.01.2001 bis 31.12.2005
    SG 4 (grün): Benziner: ab 01.01.1993
    Diesel: ab 01.01.2006

    Bitte bedenken Sie, dass sich in Einzelfällen auch Abweichungen ergeben können.

  • Umweltplaketten können beim TÜV, der Dekra, den Kfz-Zulassungsstellen, Bürgerämtern sowie online erworben werden. Die Plakette über eine Online-Bestellung kostet 19,90 Euro inklusive Versand. Der Aufpreis kommt zustande, da die Plakette nicht per Hand beschriftet sondern professionell bedruckt wird. Zudem entsteht bei der Bearbeitung einer Online-Bestellung ein Mehraufwand. Kundenbetreuung, Rechnungsstellung, Überprüfung des Zahlungseingangs sowie Versandkosten müssen durch den Online-Service abgedeckt werden.
  • Eine Umweltplakette wird ungültig sobald die verblasste Schrift nicht mehr lesbar ist. Als Fahrzeugführer sind Sie für die Gültigkeit der Plakette verantwortlich, auch wenn die zuständigen Stellen diese bereits ausgestellt haben. Deshalb lohnt sich der Erwerb einer bedruckten Plakette. Wenn Sie eine maschinell beschriftete Plakette möchten, können Sie diese hier ganz bequem online bestellen.
  • Im Vergleich zur Ausgabe bei der Zulassungsstelle oder bei AU-Werkstätten ist der Aufwand für die Bearbeitung einer Online-Bestellung höher. Der Online-Service muss die Kundenbetreuung, Rechnungsstellung, Überprüfung des Zahlungseingangs sowie die Versandkosten selbst tragen. Zudem wird das Kennzeichen hochwertig maschinell in die Plakette gedruckt, anstatt diese händisch zu beschriften. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie Ihre Plakette ganz bequem nach Hause geschickt bekommen und sich dadurch lästige Wartezeiten ersparen.

  • Bitte senden Sie die Kopie per Post, Fax oder E-Mail direkt an uns:

    Per Post an:
    Kennzeichenbox.de
    c/o netTraders GmbH
    Baumschulallee 31
    53115 Bonn

    Per Fax an:
    0228 / 28 62 71-70

    Per E-Mail an:
    plakette@kennzeichenbox.de
    [Bitte als JPG-Datei mit maximal 2 MB]

    Es wird lediglich eine Kopie der Vorderseite des Fahrzeugscheins benötigt. Auf der Kopie müssen das Kennzeichen sowie die Schlüsselnummer des Fahrzeugs gut erkennbar sein.

  • In der Regel erhalten Sie die Plakette spätestens 3 Werktage nach Bestellung. Sollte Ihre Plakette dann noch nicht bei Ihnen eingegangen sein, kontaktieren Sie uns bitte per Telefon oder E-Mail:

    Telefon: 0228 / 28 62 71-10
    Mo. bis Do.: 8:00 – 17:00 Uhr
    Fr.: 8:00 – 16:00 Uhr
    E-Mail: plakette@kennzeichenbox.de

  • Bei Fragen zu Ihrer Bestellung nutzen Sie bitte die folgenden Kontaktdaten:

    Kennzeichenbox.de
    c/o netTraders GmbH
    Baumschulallee 31
    53115 Bonn

    Telefon: 0228 – 28 62 71-10
    Mo. bis Do.: 8:00 – 17:00 Uhr
    Fr.: 8:00 – 16:00 Uhr
    E-Mail: plakette@kennzeichenbox.de

  • Nein, es gibt keine Plakettenpflicht für Fahrräder. Fährräder sind die umweltfreundlichsten Zweiräder und verursachen keinen Schadstoffausstoß. So gesehen sind Fahrräder allerdings die einzigen Fahrzeuge, die eine Umweltplakette wirklich verdienen. Sie produzieren keinen CO2-Ausstoß, haben keinen Einfluss auf die Feinstaubbelastung und sind leise im Straßenverkehr.

    Tatsächlich haben Sie die Möglichkeit eine grüne Umweltplakette für Ihr Fahrrad zu erhalten. Sie können sich eine Plakette in Form von 5 cm Durchmesser als Aufkleber für Ihr Fahrrad online bestellen. Das Stück kostet 2,50 Euro inklusive Versand.

Wunschkennzeichen reservieren

  • Sie können Ihr Wunschkennzeichen entweder selbst reservieren (online, telefonisch oder vor Ort bei der Zulassungsstelle) oder Sie nutzen unseren Reservierungsservice.

    Um bei uns ein Wunschkennzeichen zu reservieren, gehen Sie einfach die Schritte unserer Applikation durch und tragen die benötigten Angaben ein. Die Wunschkennzeichen-Bestellung dauert nur wenige Minuten. Wir prüfen dann, ob Ihre Kombinationen verfügbar sind, reservieren die erste freie Wunschkombination und produzieren die Kennzeichenschilder. Wenn Sie vor vor 15 Uhr bestellen (an Werktagen), versenden wir Ihre Kennzeichen noch am gleichen Tag per DHL. In der Regel ist Ihre Kennzeichenbestellung bereits am nächsten Werktag bei Ihnen!

  • Mit einem Reservierungsauftrag bei uns können Sie Zeit, Geld und Nerven sparen. Sie erteilen den Auftrag zur Wunschkennzeichen-Reservierung und wir kümmern uns um alles weitere ? von der Reservierung über die Herstellung bis zum Versand Ihrer Nummernschilder. Mit Ihren Kennzeichen gehen Sie dann direkt zur Zulassungsstelle – ohne doppeltes Anstehen bei der Behörde und dem Gang zum Schildermacher vor Ort!

  • Ja, Sie können jederzeit Ihr bestehendes Kfz-Kennzeichen ändern. Für diese Umkennzeichnung fallen je nach Zulassungsstelle Gebühren von ca. 25 bis 30 Euro an. Hinzu kommen die Kosten für neue Kennzeichenschilder und die Wunschkennzeichengebühr von 12,80 Euro.

    Für die Umkennzeichnung benötigen Sie die folgenden Unterlagen:

    • Zulassungsbescheinigung Teil I und II
    • Personalausweis oder Reisepass mit aktueller Meldebestätigung
    • gültiger TÜV-Bericht
    • Bescheinigung über die Abgasuntersuchung
    • bisherige Kennzeichen

    Falls Sie noch die alten Fahrzeugpapiere (Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief) besitzen, werden diese im Zuge der Umkennzeichnung gegen die Zulassungsbescheinigung Teil I und II ausgetauscht. Dafür werden Gebühren um die 10 Euro fällig.

  • Für die Vorabvergabe von Wunschkennzeichen fallen bundesweit einheitliche Kosten von 12,80 Euro an. Diese setzen sich zusammen aus 10,20 Euro für das Wunschkennzeichen selbst und 2,60 Euro für die Vorabreservierung. Diese Gebühren müssen Sie direkt vor Ort bei Ihrer Zulassungsstelle entrichten. Suchen Sie sich Ihr Wunschkennzeichen vor Ort bei der Zulassungsstelle aus, müssen Sie lediglich die Wunschkennzeichengebühr von 10,20 Euro bezahlen.

  • In unserem Kennzeichenshop www.kennzeichenbox.de fallen 34,90 Euro (zzgl. 4,95 Euro Versand) für den Standard-Schildersatz an. Geht Ihre Bestellung werktags bis 15 Uhr bei uns ein, prägen und versenden wir Ihre Schilder noch am gleichen Tag per DHL. In der Regel kommt Ihre Bestellung schon am nächsten Tag bei Ihnen an.

    Ihre Vorteile: Wir übernehmen die Reservierung Ihres Kennzeichens bei der Zulassungsstelle, Sie erhalten die Kennzeichen direkt nach Hause geliefert und sparen mindestens eine halbe Stunde bis Stunde beim Behördengang.

  • Damit Sie Ihr Fahrzeug zulassen können, benötigen Sie noch die passenden Kfz-Kennzeichen. Wenn Sie sich den Gang zum örtlichen Schildermacher sparen wollen, können Sie Ihre neuen Nummernschilder online bestellen, z.B. in unserem Kennzeichenshop www.kennzeichenbox.de. Geht Ihre Bestellung werktags bis 15 Uhr bei uns ein, prägen und versenden wir Ihre Schilder noch am gleichen Tag per DHL. Mit Ihren neuen Nummernschildern können Sie Ihr Fahrzeug bei der Kfz-Behörde zulassen. Welche Unterlagen Sie für die Fahrzeug-Zulassung benötigen, können Sie hier nachlesen.

  • Ja, natürlich. Wenn Sie Ihre Kennzeichen schon selbst reserviert haben, können Sie die passenden Schilder in unserem Kennzeichenshop www.kennzeichenbox.de bestellen. Geht Ihre Bestellung werktags vor 15 Uhr bei uns ein, prägen und versenden wir Ihre Schilder noch am gleichen Tag. Die Zustellung erfolgt mit DHL GoGreen als versichertes Paket.

  • Kennzeichen unterliegen gesetzlichen Vorschriften bezüglich Größe und Abständen.

    Kennzeichen für Autos, LKW und Anhänger liefern wir in der Standardgröße 520 x 110mm und der verkürzten Variante (460 x 110mm). Einige Personen- oder Lastkraftwagen können auch mit einem zweizeiligen Schildersatz mit einer Größe von 340 x 200mm oder 280 x 200mm ausgestattet werden.

    Bei Motorradkennzeichen haben Sie die Wahl zwischen dem Standardschild (180 x 200mm) und einer breiteren Variante (220 x 200mm). Kennzeichen für Traktoren und Leichtkrafträder liefern wir in der Größe 255 x 130mm.

  • Die maximal mögliche Zeichenanzahl unterscheidet sich je nach gewählter Kennzeichengröße.

    Einzeilige Schilder
    Das einzeilige Standardschild mit 520mm Länge fasst maximal 8 Zeichen, das verkürzte Kfz-Kennzeichen (460mm) höchstens 6 Zeichen.

    Zweizeilige Kennzeichen
    Die Kennzeichen mit der Breite von 340mm oder 280mm fassen beide bis zu 5 Zeichen nach dem Ortskürzel.

    Motorradkennzeichen
    Auf das 220er Schild passen maximal 5 Zeichen und auf das 180er Kennzeichen 4 Zeichen nach dem Ortskürzel.

    Leichtkraftrad und Traktorkennzeichen
    Auf das Kennzeichen mit einer Länge von 255mm passen nach dem Ortskürzel bis zu 6 Zeichen.

  • Umlaute werden ebenso wie einige Buchstaben-Kombinationen mit nationalsozialistischem Hintergrund von den Zulassungsstellen nicht akzeptiert. Hierzu zählen die Kombinationen HJ, NS, KZ, SA und SS. Manche Bundesländer verbieten zudem weitere Buchstaben- und Zahlenkombinationen wie AH 88 oder HH 18 auf dem Nummernschild. Weiterhin ist eine Null (0) als führende Ziffer der Zahlenkombination nicht zulässig.

  • Nein, dies ist leider nicht möglich. Wir senden Ihre Bestellung stets als Paket per DHL an die von Ihnen angegebene Lieferanschrift oder Paketstation.

  • Die meisten Zulassungsstellen ermöglichen eine einmalige Verlängerung der Reservierungszeit – allerdings in der Regel nur auf telefonische Nachfrage. Sofern Sie eine Verlängerung Ihrer Kennzeichenreservierung wünschen, nehmen Sie daher am besten telefonisch mit Ihrer Zulassungsstelle Kontakt auf.

    Beachten Sie: Bei manchen Zulassungsstellen fällt für die Reservierungsverlängerung eine Gebühr an.

  • Die Kontaktdaten aller deutschen Zulassungsstellen können Sie mit diesem Zulassungsstellenfinder recherchieren.

  • Durch das Inkrafttreten der Kennzeichenmitnahme im Januar 2015 können Fahrzeughalter Ihr bisheriges Kennzeichen behalten. Natürlich können Sie aber auch weiterhin ein neues Kennzeichen mit dem passenden Kreiskürzel reservieren. In jedem Fall müssen Sie Ihr Kfz bei der neuen Zulassungsstelle ummelden. Die Gebühren für eine Ummeldung sind ähnlich wie für Neuanmeldungen, nur sparen Sie sich hierbei den Kauf neuer Kennzeichen.

    a) Bei einer Ummeldung mit Kennzeichenwechsel benötigen Sie folgende Unterlagen:

    • Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II
    • Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung
    • Elektronische Versicherungsbestätigung (eVB-Nummer)
    • SEPA-Mandat für den Einzug der Kfz-Steuer
    • gültiger Bericht über die letzte Hauptuntersuchung
    • gültiger Bericht über die letzte Abgasuntersuchung
    • alte Kfz-Kennzeichen
    • bei Beantragung durch eine/n Bevollmächtigte/n zusätzlich: ausgefüllte schriftliche Vollmacht sowie Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung des Bevollmächtigten
    • bei Firmen zusätzlich Gewerbeanmeldung und Handelsregisterauszug, bei Vereinen Vereinsregisterauszug

    b) Wenn Sie Ihr altes Kennzeichen behalten wollen, müssen Sie die Zulassungsstelle nur für die Anschriftenänderung in den Fahrzeugpapieren aufsuchen. Bei einer Ummeldung ohne Kennzeichenwechsel müssen Sie die folgenden Dokumente vorlegen:

    • Zulassungsbescheinigung Teil I
    • Personalausweis oder Reisepass mit Meldebescheinigung (mit neuer Adresse)
    • bei Beantragung durch eine/n Bevollmächtigte/n eine schriftliche Vollmacht des Fahrzeughalters & Personalausweis / Reisepass mit Meldebescheinigung des Bevollmächtigten

    Manche Zulassungsstellen verlangen zusätzlich auch die folgenden Dokumente:

    • elektronische Versicherungsbestätigung (eVB-Nummer)
    • SEPA-Mandat für den Einzug der Kfz-Steuer (in jedem Fall nötig, wenn sich Ihre Kontoverbindung ändert)
  • Die gesetzliche Widerrufsfrist von 14 Tagen bei Online-Bestellungen besteht nicht bei der Lieferung von Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt oder eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind (siehe § 312d, Abs. 4, Satz 1 BGB). Dies ist bei Kfz-Kennzeichen der Fall, da diese mit einer persönlichen, im Nachhinein nicht mehr änderbaren Kennzeichenkombination versehen werden.

    Trotzdem nehmen wir Stornos aus Kulanzgründen entgegen, solange wir noch nicht mit der Prägung Ihrer Kennzeichen begonnen haben. Falls Sie Ihre Bestellung stornieren möchten, kontaktieren Sie daher bitte schnellstmöglich unseren Kundenservice per Telefon oder E-Mail:
    Tel.: 0228 28 62 71-10
    E-Mail: support@kennzeichenbox.de

    Unsere Servicezeiten:
    Mo.-Do. 8 – 17 Uhr
    Fr. 8 – 16 Uhr

  • In diesem Ratgeber rund um das Kfz haben wir alle Fragen rund um die Zulassung, Ummeldung und Abmeldung von Fahrzeugen sowie weitere interessante Informationen für Fahrzeughalter zusammengefasst.

Halteverbotszone einrichten

  • Ja. Die Straßenverkehrsordnung erlaubt Ausnahmegenehmigungen vom normalen Zustand, zum Beispiel für Arbeitsstellen. Ein Umzug gilt als Arbeitsstelle, die Sie entsprechend einrichten und freihalten lassen können. Die Voraussetzung dafür ist allerdings eine von der zuständigen Behörde erteilte Genehmigung.

  • Ja. Erst in Verbindung mit einer Genehmigung sind Ihre Schilder gültig und wirksam wie amtliche Verkehrszeichen, andernfalls machen Sie sich strafbar. Selbst wenn Sie online eine Halteverbotszone beantragen, werden Schilder nur mit vorhandener Genehmigung aufgestellt. Wenn Sie sich den Gang zur Behörde sparen möchten, können Sie die Erlaubnis auch online in Auftrag geben. Des Weiteren sind Sie verpflichtet die Schilder genau nach Angabe der Genehmigung zu platzieren.
  • Die Genehmigung für eine für Sie abgesperrte Zone erhalten Sie, wenn Ihr Umzugsfahrzeug im Halteverbot, in einer Fußgängerzone oder einem ähnlichen Bereich abgestellt werden soll. Das gilt auch, wenn Sie Ihr Fahrzeug zwar offiziell abstellen dürfen, dies aber wegen ständig parkender Fahrzeuge nicht möglich ist.

  • Die Einrichtung einer mobilen Halteverbotszone müssen Sie beim zuständigen Amt (wahlweise Straßenverkehrsamt, Stadtverwaltung oder Landratsamt) beantragen. Den Antrag sollten Sie schriftlich stellen und spätestens zwei Wochen vor Umzug einreichen. Teilweise können Sie Antragsvordrucke im Internet herunterladen. Es genügt aber auch ein formloses Schreiben. Um sich den Gang zur Behörde zu ersparen, können Sie auch online eine Halteverbotszone in Auftrag geben.

  • Für den Antrag müssen Sie zunächst Name, aktuelle Anschrift, Telefonnummer, das Datum des Umzugs sowie die voraussichtliche Dauer (Uhrzeit von/bis) angeben. Zusätzlich wird nach dem benötigten Platz in Metern und einer ausführlichen Beschreibung der örtlichen Gegebenheiten gefragt (wie ist die Verkehrsbeschilderung, gibt es Parkuhren etc.). Zuletzt müssen Sie noch Straße sowie Hausnummer angeben, wo die mobile Halteverbotszone eingerichtet werden soll.

  • In den meisten Städten gilt eine Frist von drei Tagen. Demnach müssen 72 Stunden vor Geltungszeitraum die Schilder stehen. So haben Ihre Mitmenschen nachweislich genug Zeit, die Halteverbotszone wahrzunehmen. Allerdings gilt in einigen Städten eine kürzere oder längere Frist. Maßgeblich ist immer die behördliche Genehmigung oder Anordnung. Da der Antrag und die Ausstellung der Genehmigung Zeit beanspruchen, sollten Sie mindestens 10 Tage vor Ihrem Umzug den Auftrag erteilen – je früher, desto besser.

  • Wenn die Schilder innerhalb der geforderten Frist (in der Regel drei Tage vorher) aufgestellt wurden und Sie die Genehmigung, das Aufstellprotokoll und Ihren Personalausweis zur Hand haben, rufen Sie einfach die Polizei oder das Ordnungsamt an. Deren Nummer steht auf der Genehmigung. Diese kümmern sich um den Vorfall, indem sie mittels einer Halterfeststellung versuchen den Fahrzeughalter zu kontaktieren. Andernfalls wird ein Abschleppwagen gerufen, der das Fahrzeug entfernt. Kosten und Ärger für den Falschparker sind in der Regel genau wie bei einem amtlichen Halteverbot.

  • Das ist von Stadt zu Stadt verschieden – nicht zuletzt wegen der unterschiedlichen Genehmigungsgebühren. Informieren Sie sich ganz bequem online über die Tarife von Halteverbotszonen in Ihrer Stadt. Sollte Ihre Stadt nicht auf der Liste stehen, können Sie über den Service auch ein individuelles Angebot erfragen oder bei Ihrem zuständigen Amt nachfragen.

  • Die Gebühren für die Genehmigung einer Halteverbotszone belaufen sich auf 20 bis 30 Euro pro Tag. Diese können gegebenenfalls je nach Behörde auch etwas teurer ausfallen. Für einen Pauschalpreis von 49 Euro können Sie über den Online-Service die Beantragung einer behördlichen Genehmigung in Auftrag geben. Dadurch ersparen Sie sich den Gang zur Behörde. Für das Einrichten der Halteverbotszone kommen noch weitere Kosten auf Sie zu.

  • Nein. Sie können die Online-Bestellung zur Einrichtung einer Halteverbotszone bereits vor dem Erwerb der Genehmigung durchführen. Allerdings werden die Halteverbotsschilder erst dann geliefert und aufgestellt, wenn Sie die Genehmigung dem Dienstleister zugesandt haben. Deshalb sollten Sie sich rechtzeitig darum kümmern.

  • Generell gibt es Speditionen, die sich auch um die Formalien und die Errichtung einer mobilen Halteverbotszone kümmern. Sprechen Sie diese Option auf jeden Fall mit Ihrer Spedition ab. Nutzen Sie dazu gerne auch den Service zur Speditionssuche und geben Sie dort den Wunsch zur Einrichtung einer Halteverbotszone an.

Mietkaution

  • Eine Kautionsbürgschaft ist eine innovative Form der Mietkaution und ersetzt konservative Formen wie Barkaution, Sparbuch und andere. Eine Mietkautionsbürgschaft ist eine selbstschuldnerische Bürgschaft, die über Versicherungen gedeckt wird. Diese übernehmen Mietschulden des Mieters als Vorschuss. Der Vermieter genießt den gleichen Schutz wie bei einer Barkaution oder einer Bankbürgschaft.
    Die internetbasierte Abwicklung inklusive der Bonitätsprüfung macht die Kautionsbürgschaft zu einer Alternative, von der alle profitieren:

    • Bankenunabhängig; somit muss kein neues Konto eröffnet werden
    • Keine Hinterlegung von Bargeld oder vergleichbaren Sicherheiten erforderlich
    • Keine Limitierung der Kreditlinie

    Für den Vermieter ist die Kautionsbürgschaft gleichwertig mit dem klassischen Kautionssparbuch und bietet darüber hinaus auch noch weitere Vorteile.

  • Für den Vermieter hat eine Kautionsbürgschaft fast ausschließlich Vorteile:

    • Die Bonität des Mieters wird kostenlos geprüft
    • Die Kaution wird dem Vermieter/Verwalter bei Bedarf auf erstes Anfordern ausgezahlt
    • Der Vermieter hat keinerlei Verwaltungsaufwand. Kontoeröffnung und -führung sowie Zins- und Steuerabrechnung entfallen.
    • Schnellere Neuvermietung, da finanzielle Hürden für einen Wohnungswechsel genommen werden

    Sprechen Sie mit Ihrem Vermieter und verweisen auf die Vorteile der Kautionsbürgschaft.

  • Die Kautionsbürgschaft tritt mit Ausstellungsdatum der Bürgschaftsurkunde in Kraft. Die Bürgschaft ist bis zu dem Zeitpunkt gültig, bis die Kautionspflicht von Ihrem Vermieter aufgehoben wird. Da der Kautionsvertrag keine Mindestvertragslaufzeit hat, können Sie ihn aber auch sonst jederzeit kündigen und bei Ihrem Vermieter eine anderweitige Sicherheit hinterlegen.

  • 1. Wählen Sie einen Anbieter für Ihre Kautionsbürgschaft aus, zum Beispiel über unseren Vergleichsrechner.
    2. Sie fordern online eine Zusage an.
    3. Sie erhalten die Zusage per Bestätigungsmail mit einem Link zum Online-Antrag.
    4. Holen Sie die Zustimmung Ihres Vermieters ein.
    5. Stimmt Ihr Vermieter zu, klicken Sie auf den Link in der Bestätigungsmail und füllen den Online-Antrag aus.
    6. Drucken Sie den ausgefüllten Antrag aus und senden Sie ihn unterschrieben per Post zurück.
    7. Sie erhalten per Post eine Bürgschaftsurkunde.
    8. Übergeben Sie die Urkunde Ihrem Vermieter. Fertig!

  • Die Bürgschaft tritt so lange in Kraft, bis die Kautionspflicht des Mieters vom Vermieter aufgehoben wird. Wenn der Mietvertrag beendet ist und der Vermieter keine Ansprüche mehr hat, wird die Bürgschaftsurkunde einfach zurückgesendet und es erfolgt eine taggenaue Abrechnung.

  • Ja, wenn der Vermieter sein Einverständnis gibt. Diese Umwandlung kann ebenfalls online vorgenommen werden. Sobald der Vertrag zwischen Anbieter und Mieter zustande gekommen ist und die Bürgschaftsurkunde ausgehändigt wurde, kann die alte Kaution in bar ausgezahlt werden. Somit hat der Mieter mehr finanzielle Flexibilität.

  • Im Schadenfall zahlt die Versicherung dem Vermieter die geforderte Kautionssumme aus, sofern der Schaden gerechtfertigt ist. Der Mieter bekommt die Möglichkeit, innerhalb von zwei Wochen handfeste Beweise vorzulegen um die Auszahlung zu verhindern. Anderenfalls wird die Kaution ausgezahlt und vom Mieter an die eintretende Versicherung zurückerstattet.

  • Die Gebühren belaufen sich im Schnitt auf lediglich 5,25 % der Kautionssumme. Bei einer Kautionssumme von 1.000 Euro beträgt der Jahresbeitrag dabei 52,50 Euro. Der Beitrag wird als Jahresbeitrag von dem angegebenen Konto abgebucht. Der erste Jahresbeitrag wird unmittelbar mit der Ausstellung der Kautionsbürgschaftsurkunde fällig.

  • Der erste Jahresbeitrag wird unmittelbar mit der Ausstellung der Kautionsbürgschaft fällig.

Stromanbieter wechseln

  • Sofern Sie über einen eigenen Stromzähler in Haus oder Wohnung verfügen und den Strom in einem direkten Vertragsverhältnis bezahlen, haben Sie jederzeit die Möglichkeit Ihren Stromanbieter zu wechseln.

    Werden die Energiekosten von Ihrem Vermieter auf die Mietparteien umgelegt, können Sie den bestehenden Stromanbieter leider nicht wechseln. Ihnen bleibt lediglich die Option mit Ihrem Vermieter in Kontakt zu treten und diesen auf einen Anbieterwechsel aufmerksam zu machen.

    Verwenden Sie eine Nachtspeicherheizung mit Zweitarifzähler oder eine Wärmepumpe, bietet der Markt Ihnen keine großen Alternativen beim Anbieterwechsel. Prinzipiell besteht zwar die Möglichkeit eines Wechsels, allerdings erhalten Sie oftmals nur vom örtlichen Versorger verbilligte Konditionen.

  • Für einen Wechsel Ihres Stromanbieters müssen Sie lediglich den Wechselantrag Ihres neuen Stromversorgers ausfüllen und unterschrieben an ihn zurücksenden. In der Regel übernimmt dieser die Kündigung Ihres bisherigen Versorgers zum nächstmöglichen Termin. Nach etwa sechs bis zehn Wochen werden Sie über Ihren neuen Stromanbieter versorgt. Da die Stromversorgung per Gesetz immer sichergestellt ist, besteht für Sie bei einem Wechsel keinerlei Risiko einer Unterbrechung der Stromzufuhr.

    Wenn Sie bereits einen Wechsel Ihres Grundanbieters vorgenommen haben, behalten Sie die vereinbarte Kündigungsfrist Ihres neuen Stromanbieters im Auge. Sollten Sie diese Frist versäumen, sind Sie oftmals weitere sechs oder sogar zwölf Monate gebunden und können erst zum Ende der Vertragslaufzeit zu einem anderen Anbieter wechseln.

  • Nein. Der Wechsel zu einem anderen Stromanbieter ist für Sie immer kostenfrei. Oftmals bekommen Sie sogar von den Anbietern einen Wechselbonus.

  • Wenn Sie von Beginn an in Ihrer neuen Wohnung Strom über Ihren Wunschanbieter beziehen wollen, müssen Sie die Vertragsunterlagen so früh wie möglich einsenden. Vom Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung bis zur Belieferung durch den neuen Anbieter ist eine Vorlaufzeit von sechs bis zehn Wochen erforderlich. Ansonsten tritt der regionale Grundanbieter als Zwischenversorger ein.

    Sollten Sie im Vorfeld keine Wahl treffen, entsteht bei Ihrem Einzug automatisch ein Stromliefervertrag mit dem Grundversorger zu dessen Standardtarif. Diesen können Sie aber mit einer Frist von zwei Wochen jederzeit kündigen.

  • Neben Ihren persönlichen Daten benötigt Ihr neuer Wunschanbieter Einzugsdatum, Zählernummer und Zählerstand von Ihnen.

    Wenn sich der Zähler nicht in Ihrer Wohnung befindet, ist er im Treppenhaus oder im Keller angebracht. Sollten Sie den Zähler nicht finden, können Sie Zählernummer und Zählerstand bei Ihrem Vermieter erfragen. Zur späteren Kontrolle Ihrer Abrechnung notieren Sie sich den Zählerstand am besten direkt zu Beginn Ihres Einzuges.

  • Während des Neubaus müssen Sie zunächst einen Stromanschlussvertrag mit dem lokalen Netzbetreiber abschließen. So werden Sie vorerst von Ihrem örtlichen Grundversorger mit Strom beliefert. Sobald Sie in Ihr Haus eingezogen sind, können Sie den Stromanbieter problemlos wechseln.
  • Die Höhe Ihrer Abschläge wird jedes Jahr Ihrem tatsächlichen Verbrauch angepasst und Ihnen mit der Jahresendabrechnung mitgeteilt. Sollte sich bereits während des Jahres Ihr Stromverbrauch zum Beispiel durch den Erwerb neuer Geräte bewusst ändern, zögern Sie nicht mit Ihrem Anbieter in Kontakt zu treten. Dieser kann Ihren Abschlag kostenfrei überprüfen und eine neue Abschlagshöhe vorschlagen.

    Bedenken Sie: Bei zu niedrigen Abschlägen müssen Sie mit einer Nachzahlung rechnen. Sind Ihre Abschlagszahlungen zu hoch, gehen Sie unnötig in Vorleistung. Auch wenn Sie das Geld zurückerstattet bekommen, benötigen Sie es möglicherweise direkt.

  • Bis auf die neuen Konditionen Ihres gewählten Anbieters ändert sich für Sie bei einem Wechsel des Stromanbieters nichts. Sie erhalten nach wie vor eine Stromrechnung und zahlen Abschläge an Ihren neuen Anbieter. Ihren Strom bekommen Sie weiterhin über das lokale Stromnetz. Der von Ihnen verbrauchte Strom wird vom neuen Anbieter in das allgemeine Stromnetz eingespeist.

    Ihr Wunschanbieter zahlt dem lokalen Netzbetreiber ein sogenanntes Netznutzungsentgelt. Der lokale Netzbetreiber kümmert sich weiterhin um die Wartung Ihres Stromzugangs. Auch muss bei einem Wechsel der Stromzähler nicht aus- oder umgebaut werden. Da der örtliche Versorger gesetzlich zur Stromlieferung verpflichtet ist, stehen Sie bei einem Wechsel niemals ohne Strom da.

  • Wenn sich der Stromzähler nicht in Ihrer Wohnung befindet, ist er im Treppenhaus oder im Keller angebracht. Sollte der Stromzähler nicht auffindbar sein, fragen Sie notfalls Ihren Vermieter, die Hausverwaltung oder den Hausmeister.

    Ihre Zählernummer finden Sie auf Ihrer letzten Stromrechnung und natürlich auch auf dem Stromzähler. Falls Sie die Zählernummer nicht finden können, erfragen Sie diese bei Ihrem bisherigen Stromversorger. Diese Nummer benötigen Sie in jedem Fall für den Anbieterwechsel.

  • In der Grundversorgung beträgt die Kündigungsfrist zwei Wochen. Haben Sie allerdings bei Ihrem Grundversorger ein anderes Stromprodukt gewählt, kommt ein sogenannter Sondervertrag zustande. Hier werden die vereinbarten Kündigungsfristen in den AGBs niedergeschrieben. Das trifft auch zu, wenn Sie bereits zu einem anderen Stromanbieter gewechselt haben. Führt Ihr Anbieter Preiserhöhungen durch, greift für Sie das Sonderkündigungsrecht, das Ihnen gestattet vor Ablauf der Frist Ihren Anbieter zu wechseln.

    Laut der StromGVV § 20 Abs. 2 bedarf die Kündigung des Versorgungsvertrags grundsätzlich der Schriftform. Allerdings besteht die Möglichkeit im Vertrag mit Ihrem Stromanbieter abweichende Regelungen festzuhalten, die eine telefonische Kündigung ermöglichen.

  • Mit dem Abschluss Ihres neuen Vertrags ist automatisch Ihr neuer Stromversorger dafür verantwortlich, Ihren alten Vertrag zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu kündigen.

    Sie selbst sollten Ihren Vertrag nur dann kündigen, wenn Sie ein Sonderkündigungsrecht in Folge einer Preiserhöhung durch Ihren bisherigen Stromanbieter eingeräumt bekommen und bei Verträgen mit kurzer Kündigungsfrist, die sich andernfalls um einen weiteren Zeitraum verlängern.

    Denken Sie daran: Bei fristgerechter Kündigung umgehen Sie eine erneute Bindung an Ihren Versorger und halten sich so die Option auf einen kurzfristigen Wechsel offen.

  • Bei Preiserhöhungen durch Ihren aktuellen Stromversorger, sollten Sie von Ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen. Nehmen Sie die Kündigung gemäß der eingeräumten Fristen eigenständig vor, da diese meist nur sehr kurz bemessen sind.

    Sollten Sie nicht innerhalb der gesetzten Frist kündigen, sind Sie weiterhin an Ihren Stromanbieter gebunden. Je nach Vertragsbedingung verlängert sich der Auftrag Ihres Anbieters um einen längeren Zeitraum von sechs oder sogar zwölf Monaten. Dadurch entgeht Ihnen die Chance auf einen kurzfristigen Wechsel zu einem anderen Stromversorger.

  • Nein. Der Wechsel verläuft für Sie unmerklich. Sie können sich auf eine zuverlässige und sichere Stromversorgung verlassen. Ihr lokaler Stromversoger ist gesetzlich dazu verpflichtet Sie zu versorgen, selbst wenn er nicht mehr Ihr Vertragspartner ist. Dies gilt auch für den Fall, wenn andere Stromanbieter beispielsweise bei Insolvenz die Lieferung einstellen sollten. Der örtliche Grundversorger muss sodann die Stromversorgung übernehmen und Sie weiterhin beliefern.

  • In der Regel beginnt die Versorgung durch Ihren neuen Anbieter sechs bis zehn Wochen nach Abschluss des Vertrags, sofern Sie keinen Wunschtermin genannt haben. Die Belieferung startet in der Regel immer zu Beginn des neuen Monats.

    Durch eventuelle Kündigungsfristen beim Altversorger kann es zu einer Verzögerung des Anbieterwechsels kommen. Sie haben aber jederzeit die Möglichkeit bei Ihrem neuen Versorger den aktuellen Stand Ihres Wechsels zu erfragen.

    Bitte beachten Sie, dass ein Wechsel bei Produkten mit Vorauskasse, Anzahlung oder Kaution in der Regel etwa vier Wochen länger dauert. Diese Anbieter warten zunächst den Eingang der zu leistenden Zahlung ab. Erst danach wird der Wechsel eingeleitet, der weitere sechs bis zehn Wochen in Anspruch nehmen kann.

  • Technische Arbeiten an Ihrem Stromzähler oder den Leitungen sind bei einem Anbieterwechsel nicht nötig. Die Wartung und Ablesung wird weiterhin vom lokalen Netzbetreiber übernommen. Gegebenenfalls wird mit Ihnen vereinbart, dass Sie den Zählerstand selbst ablesen und diesen dem Netzbetreiber mitteilen. Es kann durchaus auch hilfreich sein, die Ergebnisse der Ablesung dem neuen Lieferanten zu übermitteln.

  • Selbst nach einem Anbieterwechsel ist für alle technischen Fragen weiterhin der lokale Netzbetreiber Ihr Ansprechpartner. Der Netzbetreiber ist oft identisch mit dem Grundversorger, vor allem wenn die Grundversorgung in den Händen der lokalen Stadtwerke liegt. Auch bei einem Ausfall der Stromversorgung ist der örtliche Netzbetreiber für Sie zuständig.

  • Aufgrund gesetzlicher Fristenregelungen erfolgt die Anbieterumstellung in der Regel sechs bis zehn Wochen nach Ihrem Vertragsabschluss. Eventuelle Kündigungsfristen bei Ihrem Altversorger können den Anbieterwechsel hinauszögern. Bei Vorkasse, Anzahlung oder Kaution fallen beim Anbieterwechsel in der Regel zusätzlich weitere vier Wochen an, da zunächst der Eingang der zu leistenden Zahlung abgewartet wird.

  • Ohne Vertragsabschluss mit einem Wunschanbieter wird Ihre Stromlieferung durch die Grundversorgung gewährleistet. Dafür ist im Regelfall das örtliche Stromversorgungsunternehmen zuständig. Als Grundversorger gilt der Stromanbieter, der in einem Netzgebiet die meisten Haushalte versorgt. Zumeist trifft das auf die lokalen Stadtwerke zu.

  • Leider nein. Wenn Sie das Angebot eines neuen Anbieters akzeptieren, lässt sich der Preis nachträglich nicht als überhöht beanstanden. Bei einer Erhöhung der Tarife innerhalb Ihres Vertragsverhältnisses haben Sie jedoch jederzeit die Möglichkeit von Ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen.

  • Der Netzbetreiber ist gesetzlich für den ordnungsgemäßen Betrieb des Stromnetzes zuständig, der Stromversorger hingegen für die Lieferung des Stroms. Häufig sind der Netzbetreiber und der Grundversorger identisch, insbesondere wenn es sich um Stadtwerke handelt. Sie können ohne weiteres einen Stromanbieter ohne eigenes Verteilernetz als Ihren Lieferanten wählen. Dieser zahlt an den Netzbetreiber ein Netznutzungsentgelt.

  • Grundversorgung meint die Belieferung der Haushalte mit Strom (Niederspannung) oder Gas (Niederdruck) durch den Grundversorger zu allgemein gültigen Bedingungen und Preisen. Diese sind öffentlich bekannt zu geben und im Internet zu veröffentlichen.

    Der Grundversorger ist oft identisch mit dem Netzbetreiber, vor allem wenn die Grundversorgung in den Händen der lokalen Stadtwerke liegt.

  • Bei Preiserhöhungen und am Tag des Anbieterwechsels sollten Sie sich den aktuellen Zählerstand notieren und Ihrem Stromanbieter mitteilen. Nur so ist eine taggenaue Abrechnung möglich.

  • Wenn Sie Ihren bisherigen Stromlieferanten selbst ausgesucht haben, müssen Sie Ihren Vermieter bei einem Wechsel nicht informieren. Erhalten Sie die Stromrechnung allerdings von Ihrem Vermieter, ist er der Vertragspartner des Stromanbieters. Ein eigenständiger Wechsel ist in diesem Falle nicht möglich. Sie können lediglich Ihren Vermieter darum bitten, einen günstigeren Anbieter zu wählen.

  • Sobald Sie den Anbieter gewechselt haben, wird Ihnen Ihr alter Energielieferant eine Schlussrechnung zusenden. Diese berücksichtigt Ihren Stromverbrauch bis zum Zeitpunkt des Wechsels. Durch den Wechsel entstehen Ihnen aber keinerlei zusätzliche Kosten.

  • Ja. Nach dem Wechsel erhalten Sie eine Endabrechnung Ihres alten Versorgers mit den bereits geleisteten Abschlagszahlungen und Ihrem Verbrauch. Sollten Sie weniger Strom verbraucht haben als Sie bereits bezahlt haben, bekommen Sie Ihr Geld auf jeden Fall zurück.

  • Das Verfahren solch eines Wechsels verläuft genauso wie bei einem Wechsel vom örtlichen Versorger zu einem alternativen Anbieter. Sie müssen lediglich die Kündigungsfrist und die Vertragslaufzeit bei Ihrem aktuellen Anbieter beachten. Sollten Sie eine Kündigungsfrist verpasst haben, läuft der Vertrag bis zur nächsten Frist weiter. Erst dann haben Sie wieder die Möglichkeit Ihren Anbieter zu wechseln.

  • Wenn Sie ein Strompaket kaufen, bezahlen Sie im Voraus eine feste Menge an Strom. Dieses Modell ist in vielen Fällen deutlich günstiger als andere Modelle. Allerdings eignen sich Strompakete nur, wenn Sie Ihren Stromverbrauch relativ zuverlässig einschätzen können und Ihr Verbrauch stabil ist. Nicht verbrauchte Mengen an Strom verfallen und ein Mehrverbrauch wird teurer abgerechnet. Eine Abweichung von zehn Prozent zum Paketvolumen ist in der Regel unkritisch.

  • Vorauskasse ist in vielen Branchen z.B. bei Mobilfunk oder Versicherungen keine Seltenheit. Diese Tarife sind meist sehr attraktiv, da sie ein besonderes Sparpotenzial mit sich bringen. Die Versorger können mit dieser Variante günstigere Tarife anbieten, weil sie weder teure Inkassoleistungen noch Zahlungsausfälle einkalkulieren müssen.

    Jedoch birgt diese Vereinbarung für Sie als Verbraucher das Risiko Ihr vorab entrichtetes Geld im Falle einer Anbieterinsolvenz zu verlieren. Insolvenzfälle von Stromanbietern halten sich zwar vergleichsweise in Grenzen, dennoch gibt es sie. So sind die Energielieferanten Teldafax im Jahr 2011 und Flexstrom im Jahr 2013 insolvent gegangen. Auf einen Tarif mit Vorauskasse sollten Sie sich deshalb möglichst nur von Tochterunternehmen eingesessener Stadtwerke oder von seit Jahren am Markt positionierter Unternehmen einlassen.

  • Ein Sonderabschlag ist ähnlich einer Kaution. Gleich zu Beginn Ihres Vertrags müssen Sie Ihrem Stromanbieter eine einmalige Zahlung leisten. Diese Zahlung kann mehrere Hundert Euro betragen. Durch diese Eigenschaft ähneln Sonderabschläge einem zinslosen Darlehen. Im Gegenzug erhalten Sie von Ihrem Stromanbieter einen günstigeren Tarif während der Vertragslaufzeit.

    Hierbei gilt: Je höher der Sonderabschlag, desto höher wird der Rabatt auf den allgemeinen Tarif und umgekehrt.

    Wenn Ihr Stromverbrauch am Ende der Vertragslaufzeit den geleisteten monatlichen Zahlungen entspricht, wird Ihnen der Sonderabschlag zurück erstattet. Sollten Sie mehr Strom verbraucht haben, so wird die fehlende Summe mit der anfänglichen Zahlung verrechnet. Bei einigen Modellen wird die Zahlung auch zu Beginn mit den ersten Monatsraten komplett verrechnet.

  • Wenn Sie mit einem Zweitarifzähler den Anbieter wechseln, unterscheidet der neue Versorger nicht mehr zwischen Tag- und Nachtstrom. Das heißt Sie müssen rund um die Uhr den vereinbarten Preis zahlen.

    Als Nutzer einer Hoch- und Niedertarifregelung sollten Sie den Wechsel zu einem reinen Hauptzeittarif vorab prüfen. Es ist möglich, dass in der Summe der Strom hierbei günstiger ist als über Ihren Zweitarifzähler. Allerdings akzeptieren nicht alle Anbieter Kunden mit Zweitarifzählern. Deshalb sollten Sie vor einem Wechsel diesen Sachverhalt unbedingt klären.

  • Lokalversorger bieten eine Hoch- und Niedertarifregelung an. Dieser Tarif setzt den Einbau eines Zweitarifzählers voraus, wodurch für Sie zusätzliche Kosten entstehen können. Mithilfe des Tarifrechners können Sie direkt prüfen, ob Ihr regionaler Anbieter auch Nachtstromtarife anbietet.

    Überregionale Versorger unterscheiden nicht zwischen Tag- und Nachtstrom. Somit entfällt für Sie bei einem Wechsel der günstige Nachttarif. Nutzen Sie bereits einen Zweitarifzähler mit einer Hoch- und Niedertarifregelung sollten Sie den Wechsel zu einem reinen Hauptzeittarif vorher prüfen. Da nicht alle Anbieter Kunden mit Zweitarifzählern akzeptieren, sollten Sie vor einem Wechsel diesen Sachverhalt klären. Ansonsten funktioniert der Wechsel aber wie bei jedem anderen Stromzähler.

  • Mittlerweile bieten auch überregionale Versorger eine Hoch- und Niedertarifregelung an. Deshalb ist ein Anbieterwechsel möglich. Da eine Nachtspeicherheizung üblicherweise mit Tag- und Nachtstrom arbeitet, ist der Einsatz eines Zweitarifzählers bzw. zwei Eintarifzähler Voraussetzung.

    Wenn Sie über einen Zweitarifzähler verfügen, sollten Sie sich vorab bei Ihrem Wunschanbieter erkundigen, ob dieser auch Zweitarifzähler beliefert. Ansonsten funktioniert der Wechsel aber wie bei jedem anderen Stromzähler. Ihr Lokalversorger ist nach wie vor dazu verpflichtet Tag- und Nachtstromtarife anzubieten.

  • Neben den regionalen Versorgern bieten mittlerweile auch überregionale Lieferanten Tarife für Wärmepumpenstrom an und machen einen Anbieterwechsel möglich. Wird Ihre Wärmepumpe permanent mit Strom versorgt, lohnt sich auf jeden Fall ein Preisvergleich zwischen Ihrem aktuellen Stromversorger und günstigen Alternativanbietern.

    Wird Ihre Pumpe zu Spitzenlastzeiten von der Stromversorgung genommen, kann der Tarif Ihres Grundversorgers von alternativen Anbietern aufgrund anfallender Durchleitungsgebühren meist nicht unterboten werden. Ein Anbieterwechsel ist in diesem Fall nicht zu empfehlen.

    Verwenden Sie zwei Eintarifzähler haben Sie die Möglichkeit Ihren Strom nicht nur zu verschiedenen Tarifen, sondern auch von zwei unterschiedlichen Anbietern zu beziehen. Auch hier lohnt sich ein Preisvergleich. Denn ein Anbieter, der einen günstigen Stromtarif für den regulären Haushaltsstrom anbietet, muss nicht automatisch einen günstigen Wärmepumpentarif haben.

Gasanbieter wechseln

  • Sofern Sie einen eigenen Gaszähler für Ihr Haus oder Ihre Wohnung haben und in einem direkten Vertragsverhältnis zu Ihrem Energielieferanten stehen, können Sie jederzeit eigenständig einen Wechsel des Gasanbieters vornehmen.

    Nicht berechtigt zu einem Wechsel sind Sie, wenn die Energiekosten von Ihrem Vermieter bezahlt und auf Ihre Miete umgelegt werden. In diesem Fall können Sie Ihren Vermieter höchstens auf die Möglichkeit eines Wechsels aufmerksam machen.

  • Der Wechsel Ihres Gasanbieters ist einfach und birgt keinerlei Risiko für Sie, da die Gasversorgung per Gesetz sichergestellt wird. Sie müssen lediglich den Wechselauftrag Ihres neuen Wunschanbieters ausfüllen und an diesen unterschrieben zurücksenden. Im Regelfall übernimmt Ihr neuer Anbieter zum nächstmöglichen Termin die Kündigung bei Ihrem bisherigen Versorger. Die Gaslieferung erfolgt dann nach etwa sechs bis zehn Wochen durch Ihren neuen Versorger.

    Bei eintretendem Sonderkündigungsrecht infolge einer Preiserhöhung und nur kurzfristig kündbaren Verträgen sollten Sie Ihre Kündigung selbst schriftlich einreichen. Andernfalls hat eine versäumte Kündigung zur Folge, dass Sie wieder für einen längeren Zeitraum von bis zu zwölf Monaten an Ihren bisherigen Anbieter gebunden sind. Dadurch wird Ihnen die Option eines kurzfristigen Wechsels genommen.

  • Nein. Für den Wechsel Ihres Gasanbieters kommen keinerlei Kosten auf Sie zu. Teilweise erhalten Sie von Anbietern sogar einen Wechselbonus als Dankeschön für Ihren Auftrag.

  • Sollten Sie bereits vor Ihrem Umzug in die neue Wohnung einen Wunschanbieter haben, senden Sie diesem Ihre Vertragsunterlagen so früh wie möglich zu. Bedenken Sie, dass der Wechsel zu einem anderen Gasanbieter vom Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung bis zur Belieferung eine Vorlaufzeit von sechs bis zehn Wochen erfordert. Wenn Sie Ihren Wechsel frühzeitig einleiten, haben Sie den Vorteil, dass Ihre Gasversorgung durch den neuen Lieferanten direkt von Beginn an erfolgen kann.

    Ansonsten wird zunächst der regionale Anbieter zur Gewährleistung der Grundversorgung zwischengeschaltet. Falls Sie keinen Wunschanbieter haben, entsteht bei Ihrem Einzug automatisch ein Gasliefervertrag mit dem Grundversorger zu dessen Standardtarif. Diesen Vertrag können Sie jedoch mit einer Frist von zwei Wochen jederzeit wieder kündigen.

  • Neben Ihren persönlichen Daten müssen Sie Ihr Einzugsdatum sowie Ihren alten Anbieter mit der dortigen Kundennummer angeben. Darüber hinaus wird nach der Zählernummer gefragt. Diese finden Sie auf Ihrer letzten Jahresabrechnung oder auf dem Zähler selbst. Ebenfalls notwendig ist die Auskunft über Ihren aktuellen Zählerstand.

    Wenn der Zähler nicht in Ihrer Wohnung angebracht ist, finden Sie diesen im Treppenhaus oder im Keller. Falls Sie den Zähler nicht auffinden, haben Sie die Möglichkeit Zählernummer sowie Zählerstand bei Ihrem Vermieter zu erfragen. Am besten notieren Sie sich den Zählerstand für eine spätere Kontrolle Ihrer Abrechnung.

  • Wenn Sie neu bauen, müssen Sie zunächst einen Gasanschlussvertrag mit dem lokalen Netzbetreiber abschließen. Sobald Sie in Ihr Haus eingezogen sind, haben Sie die Möglichkeit einen Wechsel Ihres Gasanbieters vorzunehmen. Die dafür notwendigen Formulare erhalten Sie dann von Ihrem neuen Wunschanbieter.
  • Ihr Verbrauch wird jedes Jahr gemessen und Ihnen in Ihrer Jahresendabrechnung mitgeteilt. Die Höhe Ihrer Abschläge richtet sich dabei nach Ihrem Verbrauch und wird gegebenenfalls jährlich angepasst.

  • Nach dem Wechsel Ihres Gasanbieters erhalten Sie fortan die Rechnung von Ihrem neuen Gasversorger und entrichten an diesen Ihren Abschlag. Zähler und Leitungen verbleiben nach wie vor im Besitz des örtlichen Netzbetreibers. Das Ablesen der Zählerstände läuft auch weiterhin über ihn. Die Gefahr bei einem Wechsel ohne Gas dazustehen, besteht für Sie nicht. Der örtliche Versorger ist gesetzlich zu einer Belieferung der Haushalte verpflichtet.
  • Den Gaszähler finden Sie in der Regel in der Wohnung, im Keller oder im Eingangs- bzw. Flurbereich. Sollten Sie ihn dort nicht finden, kontaktieren Sie Ihren Vermieter, die Hausverwaltung oder den Hausmeister. Ihre Zählernummer finden Sie auf Ihrer letzten Gasrechnung und ebenso auf dem jeweiligen Zählgerät.

  • Sie können Ihren Grundversorgungsvertrag mit einer Frist von zwei Wochen kündigen. Ihre Kündigung des Grundversorgers ist allerdings nur möglich, wenn Sie bereits einen neuen Vertragspartner haben und demzufolge keine Pflicht zur Grundversorgung mehr besteht.

    Haben Sie bei Ihrem Grundversorger ein anderes Gasprodukt gewählt oder sind Sie bereits zu einem anderen Gasanbieter gewechselt, gelten die in den AGBs vereinbarten Kündigungsfristen. Bei diesen sogenannten Sonderverträgen greift bei Preiserhöhungen ein Sonderkündigungsrecht.

    Nach § 20 Abs. 2 des GasGVV müssen Sie die Kündigung des Versorgungsvertrags schriftlich vornehmen. Gegebenenfalls können Sie mit Ihrem Gasanbieter abweichende Regelungen im Vertrag festhalten, sodass Ihnen auch eine telefonische Kündigung eingeräumt wird.

  • Sobald Sie einen Vertrag mit einem neuen Anbieter abschließen, übernimmt dieser die Kündigung Ihres bisherigen Anbieters zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Sie sollten Ihren Vertrag nur in zwei Fällen selbst kündigen: bei Zuspruch eines Sonderkündigungsrechts aufgrund einer Preiserhöhung Ihres Gasanbieters und bei Verträgen mit kurzen Kündigungsfristen.

    Versäumen Sie es Ihren Vertrag innerhalb der gesetzten Frist zu kündigen, verlängert sich die Laufzeit wieder um einen längeren Zeitraum. So entgeht Ihnen die Chance eines kurzfristigen Anbieterwechsels, da Sie für weitere sechs oder zwölf Monate an Ihren bisherigen Anbieter gebunden sind.

  • Steht Ihnen ein Sonderkündigungsrecht aufgrund einer Preiserhöhung zu, sollten Sie die Kündigung gemäß der eingeräumten Fristen vornehmen. Eine Kündigung ist insbesondere dann zu empfehlen, wenn sich Ihr Vertrag bei ausbleibender Kündigung wieder um einen längeren Zeitraum von zum Beispiel sechs oder zwölf Monaten verlängert. Andernfalls verlieren Sie die Option eines kurzfristigen Wechsels. Beachten Sie, dass bei einer Sonderkündigung die Fristen sehr knapp bemessen sind.

  • Nein, eine Versorgungslücke ist ausgeschlossen. Ganz gleich ob Ihr neuer Versorger den Vertrag kündigt oder Sie das selbst erledigen: Es ist nicht möglich, dass Sie ohne Gas dastehen. Ihr lokaler Grundversorger ist gesetzlich dazu verpflichtet Sie mit Gas zu beliefern. Deshalb ist Ihnen eine zuverlässige und sichere Gasversorgung garantiert. Der Wechsel zu Ihrem Wunschanbieter verläuft für Sie dabei ganz unmerklich.

  • Die Belieferung erfolgt immer zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Sofern Sie keinen Wunschtermin genannt haben, geschieht dies innerhalb von sechs bis zehn Wochen nach Abschluss Ihres neuen Vertrags. In der Regel beginnt die Versorgung durch Ihren neuen Anbieter zum Anfang eines Monats. Kündigungsfristen bei Ihrem bisherigen Versorger können Verzögerungen mit sich bringen, da sie diese einzuhalten haben. Für Sie besteht allerdings jederzeit die Möglichkeit sich bei Ihrem neuen Versorger über den Stand des Wechsels zu informieren.

  • Nein. Weder Sie noch Ihr Wunschanbieter müssen technische Veränderungen an der Gasleitung oder dem Gaszähler vornehmen. Der lokale Netzbetreiber ist nach einem Wechsel weiterhin für den Zähler sowie die Leitungen verantwortlich. Der neue Anbieter mietet sich für die Nutzung des Gaszählers und der Leitungen beim lokalen Versorger ein. Wer nach dem Wechsel für das Ablesen Ihres Zählerstandes zuständig ist, erfragen Sie am besten direkt bei Ihrem neuen Anbieter.

  • Trotz eines Anbieterwechsels bleibt der lokale Versoger bei allen technischen Fragen Ihr Ansprechpartner. Sollte es zu einem Ausfall der Gaslieferung kommen, kontaktieren Sie ebenfalls den örtlichen Grundversorger.

  • Aufgrund gesetzlicher Fristenregelungen erfolgt die Anbieterumstellung in der Regel innerhalb von sechs bis zehn Wochen nach Vertragsabschluss. Sofern Sie bereits einen Wechsel vorgenommen haben und nicht mehr über Ihren Grundversorger Gas beziehen, müssen Sie die Kündigungsfristen Ihres Altversorgers berücksichtigen. Ein Versäumnis der fristgerechten Kündigung verzögert Ihren Anbieterwechsel um den Zeitraum der verlängerten Vertragslaufzeit.

  • Sofern Sie keinen Wunschlieferanten beauftragt haben, greift für Sie die sogenannte Grundversorgung. Diese wird von örtlichen Gasversorgungsunternehmen gewährleistet. Als Grundversorger gilt dabei der Gasanbieter, der in einem Netzgebiet die meisten Haushalte beliefert. Im Regelfall sind das die zuständigen Stadtwerke.

  • Nein. Sobald Sie dem Angebot eines neuen Anbieters schriftlich zustimmen, haben Sie keinen Anspruch mehr den Tarif zu beanstanden. Erst bei einer Preiserhöhung während Ihrer Vertragslaufzeit haben Sie die Möglichkeit von Ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch zu machen, um Ihren Anbieter zu wechseln. Andernfalls müssen Sie die vereinbarte Vertragslaufzeit einhalten und Ihre Kündigungsfrist abwarten.

  • Der Netzbetreiber ist gesetzlich für den ordnungsgemäßen Betrieb des Gasnetzes zuständig und muss die Grundversorgung aller Haushalte gewährleisten. Häufig sind Netzbetreiber und Grundversorger identisch, insbesondere wenn es sich um Stadtwerke handelt.

    Ein Gasversorger ist lediglich für die Lieferung des Gases verantwortlich. Deshalb können Sie ohne weiteres einen Gasanbieter ohne eigenes Verteilernetz als Ihren Lieferanten wählen. Dieser entrichtet für die Nutzung ein sogenanntes Netznutzungsentgelt an den Netzbetreiber.

  • Die Grundversorgung beschreibt die Energiebelieferung aller Haushaltskunden durch den Grundversorger zu allgemeingültigen Bedingungen und Preisen. Diese müssen öffentlich bekannt gemacht werden und über das Internet auffindbar sein. Die Versorgung erfolgt dabei in Form von Strom (Niederspannung) oder Gas (Niederdruck).

    Grundversorger ist jeweils das Energieversorgungsunternehmen mit den meisten Haushaltskunden in einem Netzgebiet. In der Regel trifft dies auf die örtlichen Stadtwerke zu. Der Grundversorger ist gesetzlich dazu verpflichtet, die Versorgung aller Haushalte zu den veröffentlichten Allgemeinen Bedingungen und Preisen zu garantieren.

  • Am Tag des Anbieterwechsels und vor jeder Preiserhöhung sollten Sie sich Ihren aktuellen Zählerstand notieren und Ihrem Gasanbieter mitteilen. Nur so kann Ihnen eine taggenaue Abrechnung gewährleistet werden.

  • Haben Sie Ihren bisherigen Gasliefervertrag selbst abgeschlossen, müssen Sie Ihren Vermieter über einen Anbieterwechsel nicht informieren. Erhalten Sie allerdings Ihre Gasrechnung über Ihren Vermieter oder wird Ihr Gasverbrauch mit der Warmmiete verrechnet, ist Ihr Vermieter Vertragspartner des Gasanbieters. In diesem Falle sind Sie nicht berechtigt den Anbieter zu wechseln. Sie können lediglich Ihren Vermieter um einen Wechsel zu einem günstigeren Gaslieferanten bitten.

  • Nach dem Wechsel Ihres Anbieters bekommen Sie von Ihrem bisherigen Gasversorger eine Abschlussrechnung zugesandt. Darin wird Ihr Gasverbrauch bis zum Zeitpunkt des Wechsels aufgelistet und mit Ihren bereits geleisteten Zahlungen abgeglichen. Der Wechsel selbst ist mit keinerlei Zusatzkosten verbunden.

  • Nach Ihrem Wechsel erhalten Sie von Ihrem alten Versorger eine Schlussrechnung mit Ihrem Verbrauch und den bereits geleisteten Abschlagszahlungen. Je nach Vertragsbedingungen werden bei geringerem Verbrauch bereits geleistete Zahlungen ausgeglichen. Vergewissern Sie sich über Ihre Konditionen, indem Sie diese in den AGBs Ihres Vertrags nachlesen. Besteht ein Vertragsverhältnis mit dem Grundversorger werden Ihnen Überzahlungen in jedem Falle zurückgezahlt.

  • Sollte Ihnen der Gasverbrauch nur in Kubikmetern bekannt sein, können Sie ihn wie folgt umrechnen:

    m³ x Brennwert x Zustandszahl = kWh

    Der Brennwert gibt die Wärmemenge an, die bei der Verbrennung freigesetzt wird. Er variiert je nach Gasnetz und liegt etwa zwischen 8 und 12 kWh pro m3. Sollten Sie den Brennwert nicht kennen, verwenden Sie für eine Schätzung den Mittelwert 10.

    Die Zustandszahl ist auf jeder Gasrechnung aufgeführt und beschreibt das Verhältnis des Erdgasvolumens in einem vorher definierten Normzustand zum Gasvolumen im Betriebszustand. In der Regel beträgt der Wert 0,95.

  • Bei diesem Wechsel verfahren Sie genauso wie bei einem Wechsel vom örtlichen Grundversorger zu einem alternativen Anbieter. Der einzige Unterschied hierbei ist, dass Sie die Kündigungsfrist und die Vertragslaufzeit Ihres aktuellen Anbieters beachten müssen. Sollten Sie Ihre Kündigungsfrist verpasst haben, läuft der Vertrag bis zur nächsten Frist weiter. Erst dann haben Sie erneut die Chance zu einem anderen Gaslieferanten zu wechseln.

  • Vorauskasse ist in vielen Branchen wie Mobilfunk oder Versicherung keine Seltenheit. So sind auch bei Energielieferanten immer wieder Tarife mit Vorauskasse aufzufinden. Die Anbieter können durch das Konzept der Vorauszahlung günstigere Tarife ansetzen, weil sie weder teure Inkassoleistungen noch Zahlungsausfälle einkalkulieren müssen. Allerdings besteht bei diesen Tarifen das Risiko, dass im Falle einer Anbieterinsolvenz vorab entrichtetes Geld verloren geht. Zu empfehlen ist diese Option somit nur bei Tochterunternehmen eingesessener Stadtwerke oder von seit Jahren am Markt positionierter Unternehmen.

  • Ein Sonderabschlag lässt sich wie eine Art Kaution erklären. Gleich zu Beginn Ihres Vertrags müssen Sie Ihrem Gasanbieter eine einmalige Zahlung leisten. Diese Zahlung kann mehrere Hundert Euro betragen. Durch diese Eigenschaft ähneln Sonderabschläge einem zinslosen Darlehen. Im Gegenzug erhalten Sie von Ihrem Gasanbieter einen günstigeren Tarif während der Vertragslaufzeit. Hierbei gilt: Je höher der Sonderabschlag desto höher der Rabatt auf den allgemeinen Tarif und umgekehrt.

    Wenn Ihr Gasverbrauch am Ende der Vertragslaufzeit den geleisteten monatlichen Zahlungen entspricht, wird Ihnen der Sonderabschlag zurück erstattet. Sollten Sie mehr Gas verbraucht haben, wird die fehlende Summe mit der anfänglichen Zahlung verrechnet. Bei einigen Modellen wird die Zahlung auch zu Beginn mit den ersten Monatsraten verrechnet.

Telefonanbieter wechseln

  • Nein, leider nicht. Trotz Umzug gelten die vertraglich vereinbarten Kündigungsfristen laut den AGBs Ihres Anbieters. Sie haben jedoch die Möglichkeit Ihren bisherigen Anbieter mit umzuziehen, sodass Sie nicht zwei Anbieter zeitgleich bezahlen müssen. Teilen Sie Ihrem Anbieter den bevorstehenden Umzug rechtzeitig mit, damit Sie im neuen Zuhause ohne Komplikationen eine freigeschaltete Leitung nutzen können.

    Können Sie bis zu Ihrem Umzug fristgerecht kündigen, holen Sie frühzeitig Vergleichsangebote ein, damit Sie an Ihrem neuen Wohnort den für Sie passenden Telefonanbieter finden.

  • Viele Anbieter stellen auf ihrer Internetseite Änderungsformulare zum Download bereit. Ein Wechsel ist somit problemlos möglich. Bei der Mitnahme Ihres Anbieters müssen Sie auch keine Kündigungsfrist beachten. Allerdings beginnt am neuen Wohnort in der Regel eine neue Vertragslaufzeit, eventuell mit neuen Tarifen. Klären Sie deshalb ab, ob und wenn ja in welcher Höhe Umzugs- bzw. Wechselkosten entstehen.

    Informieren Sie sich zudem bereits vorher nach der Verfügbarkeit Ihres Anbieters am
    neuen Wohnort. Die Abwicklung und Umstellung übernimmt der Telefonanbieter für Sie. Ändert sich Ihr Vorwahl-Bezirk stellt Ihnen Ihr Anbieter auch eine neue Telefonnummer aus. Berücksichtigen Sie, dass die Bearbeitung 4 bis 6 Wochen dauern kann. Für einen reibungslosen Ablauf informieren Sie Ihren Anbieter am besten so früh wie möglich über Ihren bevorstehenden Umzug.

  • Überprüfen Sie zunächst die Verfügbarkeit der Telefonanbieter an Ihrem neuen Wohnort. Ein Anbietervergleich ermöglicht Ihnen das für Sie beste Angebot zu finden. Vermeiden Sie Angebote mit langen Laufzeiten und versteckten Grundgebühren wie zum Beispiel die Forderung eines Mindestumsatzes. Prüfen Sie auch, ob ein Bereitstellungspreis erhoben wird und wie hoch dieser ist. Ebenso sollten Sie auf anfallende Umzugs- bzw. Wechselkosten achten. Vermeintlich niedrige Tarife können sonst schnell teuer werden.

    Ein wichtiges Auswahlkriterium ist mitunter der Kundenservice. Informieren Sie sich über die Hilfestellungen auf der Internetseite des Anbieters oder kontaktieren Sie diesen einmal telefonisch. Hier sollten Sie ebenfalls vorab klären, ob der Anbieter Gebühren verlangt oder für Sie kostenfrei erreichbar ist.

  • Ja. Sie können Ihre Telefonnummer bei einem neuen Anbieter weiterhin nutzen. Allerdings müssen Sie Ihren neuen Anbieter mit der Mitnahme Ihrer Telefonnummer beauftragen. Dieser übernimmt dann automatisch die Kündigung Ihres aktuellen Anbieters zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Sollten Sie die Kündigung selbst vornehmen, verfallen Ihre bis dahin verwendeten Telefonnummern.

    Ziehen Sie jedoch in einen neuen Vorwahl-Bezirk, kann es sein, dass Ihre bisher verwendete Telefonnummer dort bereits verwendet wird. In solch einem Fall bekommen Sie von Ihrem Anbieter eine neue Telefonnummer zugewiesen.

  • Call-by-Call und Preselection Tarife ermöglichen Ihnen einen erleichterten Anbieterwechsel zu alternativen Telefonanbietern auf eine bevorzugte Telefongesellschaft für den Aufbau von abgehenden Telefongesprächen. Mithilfe einer Sonderrufnummer – umgangssprachlich auch Sparvorwahl oder Vorvorwahl genannt – können Sie diese Option in Anspruch nehmen. Überwiegend werden diese Dienste für Gespräche ins Ausland genutzt.

    Im Gegensatz zu Call-by-Call wird bei Preselection eine dauerhafte Voreinstellung eines Verbindungsnetzbetreibers an Telefonanschlüsse etablierter Netzbetreiber vorgenommen. Deshalb müssen Sie Änderungen entweder schriftlich oder telefonisch beauftragen. Sofern keine weiteren vertraglichen Verpflichtungen wie Grundgebühr, Mindestumsatz und Kündigungsfrist gegenüber Ihrem Preselection-Anbieter bestehen, können Sie diese jederzeit bei Ihrem Netzbetreiber rückgängig machen.

    Diese Tarife sind allerdings nur mit einem Anschluss bei der Deutschen Telekom möglich. Möchten Sie den Netzbetreiber wechseln, können Sie diese Optionen nicht mehr nutzen. Dennoch gibt es die Alternativen Callthrough, Callback und VoIP für Kunden von anderen Telefon- und Internetanbietern.

  • Callthrough und Callback können Sie mit jedem Telefonanschluss nutzen. Bei beiden Methoden telefonieren Sie – wie bei Call-by-Call – gezielt über einen anderen Telefonanbieter.

    Bei Callthrough rufen Sie zuerst die Nummer des Callthrough-Anbieters an, warten die Ansage des Sprachcomputers ab und geben die Zielrufnummer ein. Sie werden direkt mit der gewünschten Telefonnummer verbunden. Bei Callback rufen Sie die Nummer des Callback-Anbieters an, lassen es einmal klingeln und legen wieder auf. Danach werden Sie vom Sprachcomputer des Anbieters automatisch zurückgerufen. Besteht die Verbindung zum Sprachcomputer, können Sie nach Aufforderung die Zielrufnummer eingeben.

    Bei einigen Anbietern erfolgt die Abrechnung direkt über die herkömmliche Telefonrechnung, indem eine 0180-Servicenummer genutzt wird. Bei anderen Anbietern ist der Erwerb einer CallingCard oder eine Online-Registrierung notwendig.

    Um nicht bei jedem Anruf eine Sparvorwahl nutzen zu müssen, ist es auch möglich per VoIP über das Internet zu telefonieren. Im Prinzip reicht dafür ein Computer mit Headset und der passenden Software. Komfortabler ist es allerdings, für VoIP-Anrufe das eigene Telefon zu nutzen. Das ist möglich, wenn Ihr WLAN-Router dementsprechend ausgerüstet ist. Mit den richtigen Einstellungen im Router können Sie dann Gespräche über die Internet-Leitung führen.

  • Ja. CallingCards lassen sich in der Regel auch dann noch verwenden, wenn Sie den Netzbetreiber wechseln. Achten Sie aber vor dem Erwerb einer solchen Karte auf die Nutzungs- und Zahlungsbedingungen der Anbieter. Wenig empfehlenswert sind Anbieter, die vorab hohe Beträge zum Abtelefonieren kassieren. Oft verfällt nämlich bei dieser Option das Guthaben nach einer bestimmten Zeit. Besser ist die nachträgliche Bezahlung per Kreditkarte oder Rechnung. Vor allem bei Gesprächen ins Ausland können Sie mit den CallingCards viel Geld sparen.

  • Der einfachste Weg Ihren alten Anbieter zu kündigen, ist der Wechsel zu einem neuen Anbieter. Dieser übernimmt automatisch die Kündigung unter Berücksichtigung der vertraglich vereinbarten Kündigungsfrist. Möchten Sie sich allerdings noch auf keinen neuen Telefonanbieter festlegen, sollten Sie die schriftliche Kündigung Ihres aktuellen Anbieters selbst in die Hand nehmen. Andernfalls kommt es beim Versäumen der Kündigungsfrist zu einer Vertragsverlängerung.
  • Haben Sie den Vertrag online abgeschlossen, können Sie von Ihrem zweiwöchigen Widerrufsrecht Gebrauch machen und Ihren Vertrag ohne Angabe von Gründen stornieren. Die Frist beginnt sobald Sie die Widerrufsbelehrung erhalten haben. Nach Ablauf dieser Frist sind Sie jedoch an den Vertrag mit Ihrem neuen Telefonanbieter zu den jeweiligen Konditionen gebunden. Beachten Sie, dass Sie bei einem Abschluss im Laden bzw. in der Filiale des Telefonanbieters leider kein Widerrufsrecht haben.

  • Der neue Anbieter prüft zunächst Ihre Daten und Ihre Bonität. Im Anschluss daran erhalten Sie per Post Ihre neuen Zugangsdaten und ggf. Ihre neue(n) Rufnummer(n). Sofern Sie neue Hardware benötigen, wird Ihnen diese separat zugeschickt. Eventuell müssen Sie zur Installation der Hardware einen Technikertermin wahrnehmen.

  • Bei einem Anbieterwechsel kommen Sie leider um eine kurze Betriebsunterbrechung nicht herum. Danach steht Ihnen Ihr neuer Anschluss mit Ihrer alten Telefonnummer wie gewohnt zur Verfügung. Damit diese Unterbrechung für Sie so unproblematisch wie möglich ausfällt, geben Sie bei Ihrem neuen Anbieter einen Wunschtermin der Umstellung an. Berücksichtigen Sie dabei in jedem Fall die Kündigungsfristen Ihres alten Anbieters.

  • Die Bearbeitungsdauer kann bei den einzelnen Anbietern variieren. Zudem ist sie abhängig vom ausgewählten Produkt. Für einen Festnetzanschluss (analog oder ISDN) müssen Sie etwa sechs Werktage einrechnen. Die voraussichtliche Dauer bis zur Bereitstellung des Anschlusses finden Sie in Ihrem Vertag. Wird diese Dauer überschritten, so müssen Sie nicht endlos warten. Sie können den Anbieter dazu auffordern, innerhalb einer bestimmten Frist den Anschluss zu schalten. Kommt der Anbieter seinen Pflichten nicht nach, können Sie den Auftrag zurückziehen bzw. außerordentlich kündigen.

  • Als Portierung bezeichnet man die Rufnummernmitnahme beim Wechsel zu einem neuen Telefonanbieter. Sie können Ihren neuen Anbieter mit der Rufnummernübernahme beauftragen. Die Rufnummernportierung muss innerhalb eines Tages abgeschlossen sein. Das heißt, wenn Ihr neuer Festnetzvertrag zu laufen beginnt, muss spätestens innerhalb eines Tages der neue Anschluss unter Ihrer bisherigen Rufnummer erreichbar sein. Ihr Telefonanbieter ist gesetzlich dazu verpflichtet, die Portierung innerhalb dieses einen Tages durchzuführen. Beachten Sie bei einem Umzug, dass eine Nummernmitnahme nur innerhalb desselben Ortsnetzes möglich ist.

  • Sie bekommen als Neukunde von Ihrem neuen Anbieter alle notwendigen Geräte für Ihren Telefonanschluss und Internetzugang zugeschickt. Sie können aber auch Ihre alten Endgeräte anschließen und nutzen, da Sie nicht verpflichtet sind die Hardware des neuen Anbieters zu benutzen.

  • Für die Installation und Konfiguration Ihrer neuen Endgeräte wird Ihnen eine ausführliche Bedienungsanleitung mitgeliefert. Zusätzliche Tipps erhalten Sie bei vielen Anbietern auch über deren Internetseiten. Sollten Sie dennoch Probleme mit dem Anschluss Ihrer Hardware haben, kontaktieren Sie den Kundenservice Ihres neuen Anbieters.

  • Ihr neuer Anbieter teilt Ihnen den Anschlusstermin schriftlich mit. Im Laufe des genannten Tages wird Ihr Anschluss freigeschaltet. Dazu muss in der Regel kein Techniker vorbei kommen. Ansonsten wird dies separat auf Ihrer Auftragsbestätigung vermerkt. An diesem Tag kann es zu Einschränkungen der Erreichbarkeit kommen. Bei manchen Anbietern haben Sie die Möglichkeit einen Wunschtermin zur Freischaltung Ihres Anschlusses anzugeben. Dies sollten Sie jedoch frühzeitig erfragen.

  • Ein Techniker ist in der Regel nur notwendig, wenn Sie eine neue Leitungsverbindung zwischen der Telefonvermittlungsstelle und Ihrem Hausanschluss benötigen. Ihr Anbieter vereinbart mit Ihnen einen Termin. Ermöglichen Sie dem Techniker freien Zugang zum Haus- und Wohnungsanschluss. In der Regel befindet sich der Hausanschluss im Keller. Unter Umständen muss er auch eine zusätzliche Prüfung an der Telefondose in Ihrer Wohnung vornehmen.

  • Als erstes sollten Sie überprüfen, ob Ihr Anschluss bereits geschaltet ist. In einem Mehrfamilienhaus kann sich der Techniker zum Beispiel durch Ihren Hausmeister Zugang zu den Kellerräumen verschafft haben. Ansonsten schauen Sie bitte, ob der Techniker Ihnen im Briefkasten eine Nachricht hinterlassen hat.

    Trifft beides nicht zu, setzen Sie sich mit Ihrem Anbieter in Verbindung und vereinbaren Sie einen neuen Termin. Scheitert auch dieser ohne Verschulden Ihrerseits, so sind Sie nicht verpflichtet in diesem Vertragsverhältnis zu bleiben. Kündigen Sie den Auftrag und suchen Sie sich einen anderen Telefonanbieter. Bedenken Sie, dass Ihr beauftragter Vertragspartner Ihr Ansprechpartner ist und nicht der Techniker oder die Telekom als Grundversorger.

  • Als erstes überprüfen Sie anhand der Anleitung die Verkabelung und anschließend die Statusleuchten Ihrer Endgeräte. Oftmals hilft es, wenn Sie das Gerät ganz von der Stromversorgung nehmen, fünf Minuten warten und das Gerät erneut anstecken. Sofern Ihr Anschluss dann immer noch nicht funktioniert, nehmen Sie Kontakt zu der telefonischen Störungsannahme Ihres Anbieters auf.

  • Der Unterschied ist technisch bedingt. Der analoge Anschluss ist – wie der Name schon sagt – auf analoger Übertragungstechnik aufgebaut und läuft nur über eine Leitung. Es lassen sich zwar ein Fax, ein Anrufbeantworter und ein Telefon anschließen, diese können jedoch nicht gleichzeitig betrieben werden. Wenn Sie nur eine Rufnummer benötigen und kein Fax besitzen bzw. es kaum benutzen, sind Sie mit einem analogen Anschluss ausreichend versorgt.

    Der ISDN-Anschluss hingegen überträgt die Sprache digital und bietet wesentlich mehr Funktionen und Dienste. Bei ISDN-Basisanschlüssen stehen zwei Kanäle zur Verfügung, die beide parallel benutzt werden können. Deshalb kann gleichzeitig telefoniert und gefaxt werden. Zudem sind für einen ISDN-Anschluss bis zu zehn Rufnummern erhältlich. Diese können auf die verschiedenen Endgeräte wie Telefon, Fax und Anrufbeantworter verteilt werden. Das ermöglicht einen reibungslosen Parallelbetrieb. Ebenso lassen sich die einzelnen Telefongeräte zuordnen, sodass ein Apparat gezielt angerufen werden kann. Die digitale Übertragung ist schnell gestartet und weist eine bessere Sprachqualität als analoge Anschlüsse auf.

  • Am einfachsten ist es, wenn Sie für Ihren neuen ISDN-Anschluss ein ISDN-fähiges Telefon benutzen. Möchten Sie allerdings Ihr analoges Telefon weiter verwenden, benötigen Sie einen sogenannten Terminaladapter (TA) oder eine ISDN-Anlage mit analogen Nebenstellenanschlüssen.

  • Abgesehen davon, dass Sie bei einem analogen Anschluss nur eine Leitung und somit effektiv auch nur eine Rufnummer nutzen können, sind Sie unter Ihrer Festnetznummer telefonisch nicht mehr erreichbar, sobald Sie sich über Ihre Leitung ins Internet einwählen. Während Sie im Internet surfen ist Ihr Anschluss demnach dauerbelegt. Wollen Sie dennoch weiterhin erreichbar sein, haben Sie nur die Möglichkeit eine kostenpflichtige Rufumleitung z.B. auf das Handy einzurichten. So sind sie zwar unter der Festnetznummer erreichbar, zahlen aber ggf. Umleitungsgebühren zu Ihrem Handy.

  • Es kann verschiedene Möglichkeiten geben, warum Sie plötzlich keine Verbindung zum Internet mehr bekommen, obwohl Ihr Internetzugang vorher problemlos funktioniert hat. Ein gestörtes Endgerät oder ein lockeres Kabel lassen sich leicht selbst überprüfen. Vergewissern Sie sich zuerst ob dies nicht der Fall ist und achten Sie dabei auf die Diagnoselämpchen an Ihren Endgeräten. Sollten Sie den Fehler bis dahin nicht beheben können, kontaktieren Sie die telefonische Störungsannahme Ihres Anbieters.

  • Ihr neuer Anbieter kann den Eintrag im Telefonbuch veranlassen. Diese Option können Sie bei Ihrer Bestellung angeben.

  • Ja. Informieren Sie Ihren Anbieter, dass Sie einen Einzelverbindungsnachweis wünschen. Oftmals können Sie dies je nach Anbieter auch selbständig über Ihren Online-Zugang auf der Internetseite des Providers ändern.

  • Bei den meisten Anbietern können Sie wählen, ob Sie Ihre Rechnung per Post oder online erhalten möchten. Für die Zusendung per Post wird oftmals ein Aufpreis erhoben. Erkundigen Sie sich über die jeweiligen Optionen.

FAQ zu DSL

  • Die Digitale Teilnehmeranschlussleitung (engl.: Digital Subscriber Line) bezeichnet eine digitale Breitband-Technologie. Sie ermöglicht einen schnellen Zugang ins Internet. Mit dieser Leitung können Sie Daten um ein Vielfaches schneller versenden und herunterladen als es etwa mit einem analogen Modem oder einer ISDN-Verbindung möglich ist.

  • Für DSL-Verbindungen lassen sich vier verschiedene Tarifarten aufzählen:
    1. DSL by Call Tarife:
    Bei diesem Tarif gibt es keine Grundgebühr. Sie zahlen den Internetzugang pro Megabyte Datenvolumen oder pro genutzter Minute.
    2. DSL Zeittarife:
    Es wird eine monatliche Grundgebühr erhoben, die eine gewisse Mindestnutzung beinhaltet. Die restliche Nutzung wird nach Zeit abgerechnet.
    3. DSL Volumentarife:
    Sie zahlen eine monatliche Grundgebühr inklusive eines Mindestumsatzes. Für zusätzlich heruntergeladene Daten wird nach Datenvolumen abgerechnet.
    4. DSL Flatrates:
    Bei dieser Option fällt eine monatliche Grundgebühr an. Darüber hinaus entstehen Ihnen keine weiteren Kosten, unabhängig von Ihrer Internetnutzung. Allerdings gibt es Anbieter, die nach einem bestimmten Verbrauch an Datenvolumen die Geschwindigkeit der Datenübertragung reduzieren.

    Überlegen Sie sich, welche der vier Optionen für Sie in Frage kommt. Allerdings gehören Tarife 1 bis 3 zu den Auslaufmodellen und werden dadurch nicht mehr von jedem Anbieter bereitgestellt. Für ein ideales Preis-Leistungs-Verhältnis, empfiehlt es sich Vergleichsangebote verschiedener DSL-Anbieter einzuholen.

  • Flatrate bezeichnet einen Pauschaltarif. Dabei nutzen Sie das Internet für eine monatliche Gebühr ohne zusätzliche Kosten. Bei DSL-Anschlüssen sind Flatrates mittlerweile üblich, für Internet-by-Call Zugänge eher selten. Mittlerweile gibt es jedoch Anbieter, die ab einem gewissen Datenverbrauch die Surf-Geschwindigkeit reduzieren. Informieren Sie sich im Vorfeld genau über die Konditionen und lassen Sie sich nicht von verlockenden Angeboten blenden.

  • DSL ist über den Kabelanschluss, das Telefonkabel und per Satellit empfangbar. Falls Sie über einen Kabelanschluss verfügen, kann ein Komplettpaket eines Kabelanbieters eine gute Wahl sein.

    Ob Sie DSL per Telefonkabel empfangen können, prüfen Sie am besten direkt über die in Ihrer Region verfügbaren DSL-Anbieter. Erhalten Sie eine negative Verfügbarkeitsauskunft ist es sehr wahrscheinlich, dass DSL auch von keinem anderen Anbieter bezogen werden kann. Im Zweifel müssen Sie die Verfügbarkeit bei den einzelnen Anbietern direkt prüfen. Leider kann häufig außerhalb großer Ballungsräume oder in Gebieten mit nicht DSL-fähigen Telefonleitungen kein DSL genutzt werden.

    Schließlich gibt es noch die Option DSL per Satellit zu empfangen. Aufgrund der Tatsache, dass DSL via Satellit nicht nur deutschlandweit, sondern auch europaweit flächendeckend verfügbar ist, ist diese DSL-Variante durchaus für Verbraucher zu empfehlen, die keinen normalen DSL-Anschluss bekommen können. Dies ist allerdings in der Regel die kostspieligste Variante.

  • In ländlichen Umgebungen, oft viele Kilometer von den nächsten Verteilerstationen entfernt, ist eine schnelle und zuverlässige DSL-Verbindung teilweise nicht vorhanden. Eine Alternative zu DSL bieten Ihnen UMTS und LTE. Diese Funklösungen können als mobiler Datenturbo für Smartphones, Tablets und PCs als DSL-Ersatz herangezogen werden.

    Allerdings hat UMTS in solchen Regionen oftmals auch Reichweitenprobleme. Die bessere Lösung lautet LTE. Hierbei wird auf der ehemals für analoges Fernsehen genutzten Frequenz 800 Megahertz gefunkt. Diese Frequenz hat den Vorteil einer sehr hohen Reichweite, so dass ein LTE-Funkmast eine Reichweite von bis zu 15 Kilometern abdeckt. Die Geschwindigkeit des LTE-Internetzugangs richtet sich dabei nach dem Ausbau des verantwortlichen Anbieters, kann aber pro Funkzelle bis zu 100 Megabit pro Sekunde betragen.

    Wenn Ihnen schnelles Internet sehr wichtig ist, sollten Sie daher nach Möglichkeit bei einem Umzug nicht nur auf ein schönes Zuhause achten, sondern auch auf die vorhandene Internetanbindung. UMTS eignet sich eher selten als DSL-Ersatz, LTE ist zumindest als Notlösung eine sinnvolle Alternative ? wenn Sie auf das Datenvolumen achten.

  • Im Gegensatz zur Verwendung von UMTS sind bei der Nutzung von LTE Internetseiten in Sekundenbruchteilen geladen. Das liegt nicht nur an der höheren Geschwindigkeit von maximal 100 Megabit pro Sekunde, sondern auch an anderen technischen Verbesserungen, die für eine geringere Verzögerung der Datenübertragung sorgen.

    Der Nachteil ist jedoch, dass die maximale und oft beworbene Geschwindigkeit von 50 oder 100 Megabit pro Sekunde bei LTE nur für die gesamte Funkzelle gilt. Die volle Geschwindigkeit für den einzelnen Internetanschluss ist somit nicht garantiert. Deshalb kann es in Stoßzeiten, abends und am Wochenende zu deutlich geringeren Internetgeschwindigkeiten kommen, weil Sie sich die maximale Bandbreite mit all den Nutzern in Reichweite des Mobilfunkmastes teilen müssen.

  • Für Ihren DSL-Zugang benötigen Sie in jedem Fall einen DSL-Splitter und ein DSL-Modem. Diese Grundausstattung wird von den meisten DSL-Anbietern kostenlos mitgeliefert. Den Splitter schließen Sie direkt an Ihre Telefondose an. Dort werden die Sprach- und Internetsignale voneinander getrennt. Dadurch können Sie Ihr Telefon nutzen während Sie im Internet surfen. Über das DSL-Modem wird der DSL-Splitter mit dem Computer verbunden.

    Einen Router benötigen Sie, wenn Sie Ihren DSL-Zugang mit mehreren Computern nutzen möchten. Meistens verfügen diese Geräte über ein integriertes DSL-Modem und ermöglichen Ihnen per Funkschnittstelle den drahtlosen Zugang ins Internet. Über eine Firewall werden Sie vor Angriffen aus dem Internet geschützt. Möchten Sie Internet-Telefonie (VoIP) verwenden, wird noch ein weiterer Router benötigt. Wählen Sie den passenden Router anhand der von Ihnen gewünschten Funktionen aus. Der jeweilige DSL-Anbieter bezuschusst die Geräte in der Regel.

  • Grundsätzlich können Sie Ihre vorhandene Hardware weiternutzen. Bedenken Sie jedoch, dass Ihr neuer Anbieter nicht verpflichtet ist für Fremdgeräte einen Support anzubieten und in der Regel auch keine Garantie für Geschwindigkeit und Funktionalität übernimmt.

  • DSL ist ein reiner Datendienst, der für analoge Telefonie nicht geeignet ist. Sie benötigen zusätzlich immer einen analogen Telefonanschluss oder einen ISDN-Anschluss. Ihre DSL-Verbindung ist eine Erweiterung Ihres bestehenden Telefonanschlusses, mit dem ein schnellerer Internetzugang möglich ist. Sie können zwar über das Internet telefonieren, aber das hat dann mit einem normalen Telefonanschluss nichts zu tun.

  • Es gibt mittlerweile sehr günstige Tarife von Mobilfunk-Anbietern (Handy-Flatrates). Zudem können Sie über Ihren DSL-Anschluss über das Internet per VoIP-Technologie telefonieren. Ein Telefonanschluss ist daher nicht mehr zwingend erforderlich. Einige Anbieter stellen DSL-Tarife auch ohne Telefonbindung zur Verfügung. Bei vielen Anbietern kann der DSL-Anschluss allerdings nur in Kombination mit einem Telefonanschluss gebucht werden. Holen Sie dazu am besten Vergleichsangebote verschiedener DSL-Anbieter ein.
  • Ja, sofern Sie über einen Kabelanschluss verfügen, können Sie DSL auch ohne einen Telefonanschluss nutzen. Ihre DSL-Verbindung läuft dann über Ihre Kabelleitung. Hierfür muss kein zusätzlicher Telefonanschluss vorhanden sein.

  • Triple-Play-Angebote werden von Kabelnetzbetreibern, aber auch von DSL-Anbietern, die auf herkömmliche Telefonkabel zurückgreifen, angeboten. Die Pakete beinhalten die Nutzung von Telefon, Internet und Fernsehen über einen Anschluss bzw. einen Anbieter. Quadruple-Play schließt zusätzlich noch die Mobilfunknutzung ein.

  • Um DSL-by-Call nutzen zu können, müssen Sie sich vorab bei einem entsprechenden Anbieter anmelden. Beim Internet-by-Call ist die vorherige Anmeldung nicht notwendig. Sie erhalten die Rechnung direkt vom DSL-Provider. Es lohnt sich nur DSL-by-Call zu nutzen, wenn Sie sehr selten im Internet surfen oder aber als Sicherheitslösung bei Ausfall Ihrer bestehenden DSL-Flatrate.

  • ADSL kann mit „asymmetrisches DSL“ übersetzt werden. Es bedeutet ganz einfach, dass Ihre Downloadgeschwindigkeit (Daten, die Sie aus dem Internet auf Ihren Computer laden) höher ist als Ihre Uploadgeschwindigkeit (Daten, die Sie von Ihrem Computer ins Internet laden).

    Im Unterschied dazu gibt es SDSL, bei dem die Geschwindigkeiten synchron sind. Sie können Daten von Ihrem Computer genauso schnell ins Internet laden wie Sie umgekehrt Daten vom Internet auf Ihren Computer laden können. Die DSL-Angebote für Privatkunden sind die günstigeren ADSL-Zugänge. Für den durchschnittlichen privaten Nutzer reichen sie vollkommen aus. Für Geschäftskunden, die häufig Daten ins Internet übertragen, eignet sich die kostenintensivere Variante des SDSL-Zugangs.

  • Unter Megabits pro Sekunde versteht man die DSL-Downloadgeschwindigkeit. Die Provider bieten unterschiedliche Geschwindigkeiten an, von 2 Megabits pro Sekunde bis zu 16 oder 32 Megabits pro Sekunde. Für die durchschnittliche Nutzung reichen 2 Megabits pro Sekunde aus. Für höhere Geschwindigkeiten muss ein Aufpreis bezahlt werden. Beachten Sie, dass die Geschwindigkeitsangaben Maximalwerte darstellen, die nicht immer auch erreicht werden.

  • Voice-over-IP ermöglicht Ihnen über Ihren DSL-Anschluss zu telefonieren. Voraussetzung dafür ist jedoch ein VoIP-fähiger Router. Bei dieser Art der Telefonie werden die Sprachinformationen online über das Datennetz versandt und nicht wie gewöhnlich über das herkömmliche Telefonnetz. Ein Vertrag bei einem Festnetzanbieter ist damit nicht erforderlich. Dies ermöglicht Ihnen Einsparungen, da die Gesprächskosten über VoIP im Allgemeinen recht günstig sind. Ihre Festnetznummer können Sie beim Wechsel zu VoIP in der Regel mitnehmen.

Kabelanbieter wechseln

  • Die Anbindung an das Breitbandkabelnetz wird als Kabelanschluss bezeichnet. Zumeist werden bei solch einem Anschluss Glasfaserkabel zur Übertragung der Signale verwendet. Über diesen Anschluss können Sie dann Kabelfernsehen, Radio, Internet und Telefon nutzen.

  • Der Aufbau des Kabelnetzes in Deutschland geht auf die Deutsche Bundespost zurück. Weiter ausgebaut wurde das Netz von der Deutschen Telekom. Heute betreiben mehrere Anbieter zeitgleich das Kabelnetz und bieten Tarife für einen Kabelanschluss an. Die vier größten Anbieter sind die Unternehmen Kabel Deutschland, Unitymedia, Netcologne und Kabel BW.

  • Am einfachsten ist es, wenn Sie direkt die Telefon-Servicehotline Ihres regionalen Anbieters anrufen. Wohnen Sie zur Miete, so ist es auch hilfreich im ersten Schritt den Vermieter zu kontaktieren. Oftmals sind in Mietparteien die Kabelinstallationen bereitgestellt, sodass Sie nur noch einen passenden Kabelanbieter finden müssen. Sollte kein Kabelanschluss vorhanden sein, sind Sie als Mieter verpflichtet zuerst bei Ihrem Vermieter eine Genehmigung für die Anmeldung und anstehende Installation einzuholen.
  • Bei den meisten Kabelanbietern lässt sich die Verfügbarkeit eines Anschlusses ganz bequem über deren Internetseite überprüfen. Sie können Ihre Anfrage aber auch beliebig an einen der großen Anbieter wie Kabel Deutschland oder Unitymedia richten. Der Anbieter leitet Ihre Anfrage dann an den zuständigen, regionalen Anbieter weiter.

  • Sie haben die Möglichkeit Ihren Kabelanschluss bequem online zu bestellen oder direkt über die Telefonhotline des jeweiligen Anbieters. Einige Anbieter sind auch mit Filialen vertreten. Beachten Sie aber, dass Sie bei einem Abschluss im Laden bzw. in der Filiale des Anbieters kein Widerrufsrecht haben.
  • Wenn in Ihrem Wohnhaus kein Kabelanschluss vorhanden ist, müssen Sie Ihren Vermieter über die gewünschte Installation informieren und eine Genehmigung einholen. Sollten Sie Fragen zum Vorgehen haben, wenden Sie sich einfach an Ihren Wunschanbieter. Dieser kann Sie bezüglich des Ablaufs Ihrer Bestellung beraten.

    Falls Sie nicht wissen, ob bereits ein Kabelanschluss installiert ist, fragen Sie am besten direkt bei Ihrem Vermieter nach. Alternativ können Sie Ihre Nebenkostenabrechnung überprüfen, ob in Ihrem Mietshaus bereits ein Kabelvertrag abgeschlossen wurde. Existiert ein Anschluss, haben Sie jederzeit die Möglichkeit den bestehenden Kabelanschluss mit Telefon und Internet aufzurüsten. Online können Sie ganz bequem Vergleichsangebote von Kabelanbietern einholen und in aller Ruhe abwägen, welcher für Sie in Frage kommt.

  • Es gelten grundsätzlich die jeweiligen Kündigungsfristen laut den AGB des Anbieters. Abhängig davon, ob Sie den Kabelanschluss als Besitzer eines Eigenheimes (Einzelnutzer) oder als Mieter in einer Mietwohnung nutzen, gelten andere AGB.

    Als Mieter zahlen Sie die monatliche Pauschale direkt über Ihre Nebenkosten an Ihren Vermieter. Ziehen Sie aus der Wohnung aus, ist automatisch auch Ihre Nutzung des Kabelanschlusses hinfällig. Ihr Vermieter bzw. Hauseigentümer ist der direkte Kunde des Kabelbetreibers.

  • Möchten Sie als Hauseigentümer mit eigenem Einzelanschluss umziehen, gibt es zwei Möglichkeiten:

    1. Ihr bisheriger Anbieter ist auch in Ihrem neuen Wohngebiet verfügbar.
    Informieren Sie Ihren bisherigen Anbieter rechtzeitig über Ihren Umzug. Es sind dann keine wesentlichen Änderungen notwendig, Ihr Vertrag läuft einfach unter der neuen Adresse weiter. Gegebenenfalls verlängert sich die Laufzeit.
    2. Sie ziehen in das Gebiet eines anderen Kabelanbieters (z.B. anderes Bundesland).
    In diesem Fall müssen Sie Ihren bisherigen Anschluss rechtzeitig kündigen. Die Kündigungsfristen entnehmen Sie bitte den AGB Ihres Anbieters.

  • Die Vertragslaufzeiten sind abhängig von Ihrem gewählten Produkt. Üblich sind Laufzeiten von 12 oder 24 Monaten. In der Regel erhalten Sie bei 24 Monaten bessere Konditionen oder Leistungen. Grundsätzlich gelten die festgelegten Vertragslaufzeiten in den AGB des Anbieters.

  • Bei einem DSL-Anschluss verläuft der Internetzugang über das Telefonnetz, bei einem Kabelanschluss wird der Internetzugang über das Kabelnetz bereitgestellt. Sowohl bei Kabel als auch bei DSL können Sie zeitgleich telefonieren und im Internet surfen.

    Allerdings kann es Unterschiede bezüglich Bandbreite bzw. Geschwindigkeit geben. Über das Kabelnetz sind in der Regel Bandbreiten bis zu 100 MBit/s möglich, über DSL lediglich bis maximal 16 MBit/s. Zudem nimmt die Bandbreite bei DSL mit der Entfernung zum Netzknoten weiter ab. Über Ihr Kabelnetz empfangen Sie hingegen die volle Bandbreite. Welche Bandbreite Ihnen zur Verfügung gestellt wird, hängt allerdings auch von der Wahl Ihres Produkts ab.

  • Für Neukunden, die von ihrem DSL-Anbieter zu einem Kabelanbieter wechseln möchten, bieten einige Kabelunternehmen den sogenannten DSL-Wechslerservice an. Hintergrund ist, dass sich die Kündigungsfristen des bisherigen DSL-Anbieters mit dem Anschlusstermin des neuen Kabelanbieters meist überschneiden. So könnte es dazu kommen, dass Sie entweder für einige Zeit Gebühren an beide Anbieter bezahlen oder für einige Wochen auf Ihren Internetanschluss verzichten müssten. Dies soll durch den DSL-Wechslerservice vermieden werden.

    Mit dem DSL-Wechslerservice beauftragen Sie Ihren gewünschten Internettarif. Der Tarif läuft erst an, wenn Ihr alter Tarif ausgelaufen ist. Beachten Sie allerdings, dass sich die Vertragsdauer bei Ihrem neuen Anbieter entsprechend um diese verschobene Periode verlängert. Oftmals übernimmt Ihr neuer Anbieter die fristgerechte Kündigung Ihres bisherigen Vertrags. Fragen Sie aber vorher gezielt nach, ob Ihr neuer Anbieter diesen Service leistet.

    Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie Ihren bisherigen DSL-Vertrag eigenständig und schriftlich kündigen. Unter Berücksichtigung von Vorlaufzeiten kann Ihr Terminwunsch beim neuen Anbieter nur eingehalten werden, wenn die Kündigungsfrist bei Ihrem bestehenden Vertrag noch mindestens zwei Monate beträgt.

  • Ihr Kabelanschluss wird bis zum Übergabepunkt auf Ihrem Grundstück oder in Ihrem Haus von Ihrem Kabelanbieter verlegt. Die Installation im Haus können entweder Ihr Kabelanbieter, ein Handwerker oder auch Sie selbst vornehmen. Die Wahl liegt bei Ihnen. Wohnen Sie allerdings in einer Mietwohnung, benötigen Sie das Einverständnis Ihres Vermieters bzw. des Hauseigentümers.

  • Um alle Services nutzen zu können, benötigen Sie folgende Ausstattung:

    • Kabelanschluss
    • Digitalreceiver und Smartcard
    • Fernseher
    • Kabelmodem
    • Computer/Notebook
    • Telefon/Fax
  • Nach Ihrer Bestellung eines digitalen Kabelanschlusses erhalten Sie von Ihrem Anbieter alle notwendigen Endgeräte, die Sie für das digitale Fernsehen benötigen. Abhängig von Ihrer bestellten Hardware beinhaltet die Lieferung einen Digitalreceiver mit freigeschalteter Smartcard sowie eine Universal-Fernbedienung für Ihren Fernseher und Digitalreceiver. Ihr Anbieter überlässt Ihnen diese Geräte während der Vertragsdauer.

  • Grundsätzlich können Sie mit jedem Telefon über Ihren Kabel-Telefonanschluss telefonieren. Ihr analoges Telefon können Sie direkt anschließen. Möchten Sie ISDN-Geräte verwenden, benötigen Sie einen zusätzlichen ISDN-Adapter. Diesen können Sie bei Ihrem Kabelanbieter mitbestellen.

  • Ihr Anbieter vereinbart einen Termin zwischen Ihnen und dem Service-Techniker. Der Techniker tauscht ggf. Ihre Anschlussdose durch eine Multimediadose mit drei Ausgängen aus und schließt dann Ihr Kabelmodem inklusive Telefonadapter an.

    Auf Wunsch kann der Service-Techniker Ihnen direkt den Internetzugang auf Ihrem PC, sowie auch Ihren WLAN-Router und WLAN-USB-Stick einrichten. Diesen Service müssen Sie bei Ihrem Anbieter direkt bestellen.

  • WLAN ist die Abkürzung für Wireless Local Area Network und ist eine Datenübertragungstechnik für drahtlose Netzwerke, die umständliches Verkabeln überflüssig macht. Dadurch lassen sich mehrere Geräte per Funk miteinander verbinden und ermöglichen Datenaustausch über Distanzen von mehreren hundert Metern (je nach Hardware und Räumlichkeiten).

    Wireless LAN ist auch dort verfügbar, wo es sogenannte Hotspots gibt. Damit sind drahtlose Sende- und Empfangsstationen gemeint, die vor allem in Bahnhöfen, Hotels, Flughäfen oder Cafes angeboten werden. Dort können Sie sich dann mit Ihrem mobilen Gerät ins Internet einwählen.

  • Ja, Sie können grundsätzlich Ihre alte(n) Rufnummer(n) mitnehmen. Ihr neuer Anbieter kümmert sich um die Rufnummern-Übertragung (Portierung) und kündigt auch Ihren Vertrag bei Ihrem bisherigen Anbieter. Allerdings muss hierfür Ihr aktueller Telefonvertrag noch aktiv sein. Unter Berücksichtigung Ihrer Kündigungsfristen wird Ihre Rufnummer zum nächstmöglichen Termin übertragen.

    Möchten Sie Ihre Rufnummer nicht mitnehmen, müssen Sie Ihren alten Vertrag selbständig und schriftlich kündigen.

  • Sie erreichen den jeweiligen Anbieter entweder über ein Kontaktformular auf dessen Internetseite oder über dessen telefonische Service-Hotline.

  • Grundsätzlich ist die Bildqualität bei einem Kabelanschluss besser, da die Bandbreite höher ist und ein anderes Übertragungsverfahren genutzt wird.

  • HDTV ist die Abkürzung für High Definition Television und verspricht Ihnen einen unvergleichlichen Fernsehgenuss in exzellenter Auflösung und sehr guter Tonqualität. Mit digitalem Fernsehen werden die bisher üblichen analogen Sender ersetzt und hochwertiger übertragen. Um HD-Fernsehen genießen zu können, benötigen Sie die dafür ausgelegte Hardware.

  • Ja. Jede Anschlussdose Ihres Kabelanschlusses überträgt sämtliche analogen, digitalen und hochauflösenden (HD)TV- und Radiosender. Um HDTV zu empfangen, benötigen Sie jedoch einen digitalen Kabelanschluss sowie einen Fernseher mit HD-fähigem Kabel-Empfänger. Bei neueren Fernsehgeräten ist der notwendige DVB-C-Empfänger meist schon eingebaut. Falls Ihr Fernsehgerät über keinen Tuner verfügt, benötigen Sie einen dafür ausgelegten externen Receiver. Die notwendige Hardware erhalten Sie von Ihrem Anbieter ? meist zur Miete oder auch zum Kauf.

    Mit einer Smartcard und den entsprechenden Freischaltungen empfangen Sie zudem verschlüsselte digitale und viele hochauflösende (HD)TV-Sender. So profitieren Sie von einer größeren Programmvielfalt und einer ausgezeichneten Bild- und Tonqualität.