Beitragsservice-Gebühren (GEZ) für Privatpersonen

Der pauschale Rundfunkbeitrag für eine Privatwohnung beträgt monatlich 17,50 Euro, unabhängig von der Bewohnerzahl. Ein Single zahlt demnach den gleichen Beitrag wie eine Wohngemeinschaft oder eine Familie. Die Verantwortung zur Zahlung des Rundfunkbeitrags beginnt mit Bezug einer Wohnung und endet in dem Monat, in dem man auszieht und den Auszug meldet.

In der Regel meldet sich ein Bewohner mit seinen Daten für den Rundfunkservice an und die anderen beitragspflichtigen Mitbewohner können in einem Formular auf den zahlenden Bewohner verweisen. Eventuell zuviel gezahlte Gebühren durch Doppelanmeldungen werden seit Januar 2015 nicht mehr erstattet.

Ebenfalls beitragspflichtig sind Zweitwohnungen, Nebenwohnungen und privat genutzte Ferienwohnungen. Gartenlauben werden dann dazu gezählt, wenn sie zum dauerhaften Wohnen geeignet sind (oder trotz Untauglichkeit zum dauerhaften Wohnen genutzt werden). Zimmer in Gemeinschaftsunterkünften wie Internaten, Pflegeheimen oder Kasernen zählen nicht zu einer Wohnung und sind beitragsfrei. Zimmer in Wohnheimen, die über einen allgemeinen Flur zu erreichen sind, hingegen schon. In diesem Fall fällt für jedes Zimmer der volle Beitragssatz an.

Im Fall der Befreiung oder Ermäßigung einiger Bewohner vom Rundfunkbeitrag gilt immer der höchste vorhandene Satz für die Wohnung, allerdings bleibt man nur verantwortlich für den Betrag, den man maximal selbst zahlen müsste.

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