Umzugsplanung, nein danke? Die Top 10 der häufigsten Umzugspatzer

Fehler bei der Umzugsplanung – kein Platz mehr im Transporter

Umzugspatzer passieren leider viel zu häufig

Einen Umzug, der ohne Komplikationen verläuft – das wünscht sich eigentlich jeder! Häufig wird das allerdings nichts, denn bei Umzügen kann einfach zu viel schief gehen. Wir haben uns mal genauer mit dem Thema befasst und anhand einer Umfrage die Top 10 der häufigsten Umzugspatzer ermittelt. Lesen Sie selbst und versuchen Sie, diese Fehler beim nächsten Umzug durch eine gute Planung zu vermeiden.

Die häufigsten Fehler bei der Umzugsplanung

Um es etwas spannender zu machen, fangen wir mit den seltenen Umzugspatzern an und arbeiten uns der Reihe nach zu den vorderen Plätzen vor. Haben Sie schon eine Idee, welche Fehler beim Umzug am häufigsten passieren?

Fehler Nr. 10: Zu wenig Umzugskartons besorgt

Wer hat das noch nicht erlebt? Während dem Einpacken wird langsam klar, die Umzugskartons reichen nicht. Die Suche nach weiteren Kartons im Freundeskreis oder ein erneuter Einkauf im Baumarkt nehmen viel Zeit in Anspruch, die eigentlich anders verplant ist. Deshalb gilt: Lieber zuviel als zu wenig! Organisieren Sie am besten 10 Kartons mehr als geplant. Wenn Sie sich Umzugskartons leihen, ist es ja kein Problem, wenn diese nicht benötigt werden. Gekaufte, unbenutzte Kartons sind im Internet leicht weiterzuverkaufen.

Fehler Nr. 9: Transporter beim Umzug beschädigt

Fünf, zehn, zwanzig Jahre ohne Schaden – und ausgerechnet jetzt, wenn die Zeit sowieso knapp ist, kommt es zu einem Auffahrunfall. Trotz eines engen Zeitplans sollten Sie bei einem Unfall unbedingt auf eine korrekte Abwicklung bestehen. Sonst kann Sie nach dem Umzug eine böse Überraschung erwarten. Bei Mietwägen sollten Sie bei einem Schaden unbedingt die Polizei hinzuziehen, damit Ihr Versicherungsschutz greift. Wählen Sie einen seriösen Anbieter für Ihren Transporter mit einer Versicherung ohne Selbstbeteiligung.

Fehler Nr. 8: falsche Wohnung ausgewählt

Nicht sehr häufig, aber dafür umso gravierender ist dieser Umzugspatzer. Sie haben sich für die falsche Wohnung entschieden. Vielleicht gibt es Schimmel in der Wohnung oder der Schnitt ist ungünstig für Ihre Einrichtung. Auch wenn Sie auf den ersten Blick von der Wohnung angetan sind, dürfen Sie bei der Besichtigung den kritischen Blick nicht verlieren. Tipp: Unbedingt eine Begleitperson zur Besichtigung mitnehmen, da diese sich nicht so schnell beeindrucken lässt und vier Augen mehr sehen als zwei.

Fehler Nr. 7: schlechtes Umzugsunternehmen beauftragt

Ein Umzug bedeutet viel Arbeit. Deswegen beauftragen viele ein professionelles Umzugsunternehmen. Ihnen wird ein Großteil der Arbeit abgenommen und Sie können die gewonnene Zeit sinnvoll nutzen. Eine tolle Sache, wenn auch alles klappt. Haben Sie sich allerdings für das falsche Unternehmen entschieden, kann ein Umzug zu einer mittleren Katastrophe werden. Daher gilt: Augen auf bei der Wahl des Umzugsunternehmens. Lassen Sie auf jeden Fall einen Kostenvoranschlag anfertigen und in einem Vertrag festhalten, welche Leistungen zu welchem Preis erbracht werden.

Fehler Nr. 6: Umzugswagen ist zu klein

Ziehen sperrige Möbel wie ein Bett, Schränke oder Tische mit um, müssen Sie die Größe des Umzugswagens ebenfalls genau kalkulieren. Bei einem nahen Umzug kann der Wagen mehrmals be- und entladen werden. Ziehen Sie jedoch von München nach Hamburg, so sollte möglichst alles bei einer Tour in den Wagen passen. Daher gilt, lieber etwas mehr Geld für einen größeren Transporter ausgeben, als viel Sprit zu verfahren oder Möbel zurückzulassen.

Fehler Nr. 5: zu spät umgemeldet

Nach einem Umzug müssen Sie sich innerhalb von einer Woche beim Einwohnermeldeamt ummelden. Für eine verzögerte Anmeldung kann es sogar ein Bußgeld geben. Die Höhe ist allerdings nicht gesetzlich geregelt und kann individuell entschieden werden. Das zu späte Ummelden kann aber noch weitere Folgen haben: Studenten bekommen Probleme mit dem BAföG und Arbeitnehmern können eventuell ihre Steuerunterlagen nicht zugesendet werden.

Fehler Nr. 4: unzuverlässige Helfer organisiert

Beim Umzug zeigt sich, wer Ihre wahren Freunde sind. Der schlimmste Fall – am Umzugstag warten Sie vergeblich auf Ihre Freunde oder Bekannten. Damit Sie nicht alleine dastehen, können Sie auf Nummer sicher gehen und im Internet Umzugshelfer buchen. Diese sind meist Studenten, die sich ein bisschen Geld dazuverdienen wollen. Sogar Renovierungsarbeiten wie Tapezieren können Sie an die Helfer übertragen.

Fehler Nr. 3: Gegenstand in der alten Wohnung vergessen

Sehr häufig werden durch den ganzen Umzugsstress Dinge in der alten Wohnung vergessen. Von Schrauben bis hin zum Familienschnappschuss an der Wand. Egal wie groß der Stress ist, ein abschließender Rundgang darf nicht fehlen. So gibt es beim Auspacken und Aufbauen keine bösen Überraschungen.

Fehler Nr. 2: es wird etwas beschädigt

Beim Tragen von Möbelstücken oder dem Beladen des Transporters kommt es häufig zu Beschädigungen. Um dem vorzubeugen, kann es helfen, alles gut zu verpacken. Luftpolsterfolie oder dicke Decken haben schon so manche Kratzer und Dellen verhindert. Damit Kühlschrank, Waschmaschine und Trockner nicht defekt in der neuen Wohnung ankommen, sollten Sie sich vorher informieren, wie diese Dinge richtig transportiert werden.

Fehler Nr. 1: schlechte Umzugsplanung

Nach den Angaben unserer User war der häufigste Umzugspatzer die schlechte Organisation. Wer den Wunsch hat umzuziehen, sollte sich rechtzeitig – am besten drei  Monate vorher – Gedanken darüber machen. Einen Plan aufzustellen, wann was zu erledigen ist, hilft, den Überblick nicht zu verlieren. Mit Checklisten, in denen alle wichtigen Punkte aufgeführt sind, können Sie sich die Umzugsplanung weiter vereinfachen.

Neben den zehn häufigsten Umzugspatzern gibt es natürlich noch viele andere Dinge, die beim Umzug schief gehen können. Der Schlüssel für die neue Wohnung wird vergessen, Verträge werden zu spät gekündigt oder die Möbel sind nicht rechtzeitig abgebaut. Die meisten Punkte lassen sich aber durch eine gute Vorbereitung und das Erstellen von Zeitplänen leicht umgehen.

Ein letzter Tipp noch: Die Zeit während eines Umzugs rast – planen Sie lieber einen Tag mehr ein, als einen zu wenig!

Bild: © Peter Atkins / fotolia.com

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