Mietkaution Zinsen

Höhe der Mietkaution

Vermieter verlangen von ihren Mietern in der Regel eine Sicherheitsleistung zur Absicherung ihres Mietausfallrisikos, die sogenannte Mietkaution. Die Höhe der Sicherheitsleistung richtet sich dabei üblicherweise nach der Höhe der monatlichen Kaltmiete. So ist in Deutschland eine Sicherheitsleistung von 2 bis 3 Monatsmieten eine gängige Summe. In Österreich werden teilweise bis zu fünf Monatsmieten verlangt, die häufig bereits bei Vertragsunterschrift dem Vermieter zu übergeben sind. Als klassische Sicherheit für Mietverhältnisse sollen hier wesentliche Aspekte der Mietkaution beschrieben werden.

Rückzahlung der Mietkaution

Wer seinem Vermieter eine Mietkaution anvertraut, sollte zunächst sicherstellen, dass dieser die Kaution bei Beendigung des Mietverhältnisses auch zurückzahlt und darüber hinaus auch für die Mietkaution Zinsen bezahlen kann. Die Aufnahme einer entsprechenden Klausel im Mietvertrag über die Höhe der Mietkaution und deren Veranlagung ist dringend anzuraten. Standardmietverträge sehen solche Klausen in der Regel vor. Im Zweifel lohnt sich auch eine Anfrage beim Mieterverein oder einem versierten Anwalt. Keinesfalls sollten Sie sich darauf einlassen, das Geld ohne Bestätigung oder Quittung auf das laufende Konto des Vermieters einzuzahlen.

Mietkaution Zinsen

Gemäß §551 des Bürgerlichen Gesetzbuches ist der Vermieter verpflichtet, die Kaution verzinslich anzulegen und sowohl die Mietkaution selbst als auch die die anfallenden Mietkaution Zinsen von seinem Vermögen getrennt zu halten. Auf anderslautende Klauseln im Mietvertrag sollten Sie sich jedenfalls nicht einlassen.

Stellt sich noch die Frage der Höhe der Mietkaution Zinsen. Es ist ein allgemeiner Irrtum, dass für die Mietkaution Zinsen in Höhe des Zinssatzes für gesetzliche Spareinlagen vorgeschrieben sind. Im Gesetz steht lediglich, dass die geleistete Sicherheitszahlung mindestens mit dem Zinssatz für Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist verzinst werden muss. Es spricht nichts dagegen, mit dem Vermieter höhere Mietkaution Zinsen auszumachen oder sich selbst um eine alternative Anlage zu kümmern. Mietkaution Zinsen stehen ausschließlich dem Mieter zu, so dass es sich anbietet, selbst aktiv zu werden und ein Mietkautionskonto zu eröffnen. Dieses Konto kann dann an den Vermieter verpfändet werden. Bei Zinsen von 0,5 % lohnt sich die �berlegung, das Geld alternativ in Geldmarktpapiere oder Festgelder anzulegen. Auch Festgelder können verpfändet werden, so dass für den Vermieter kein Unterschied in der Sicherheitsqualität besteht. Der Mieter, dem auch die Mietkaution Zinsen aus einer Anlage mit einem höheren Zinssatz zustehen, bekommt am Ende des Mietverhältnisses einen entsprechend höheren Betrag ausbezahlt. Allerdings sind die Mietkaution Zinsen zu versteuern. Von den Finanzinstituten wird deshalb die Abgeltungssteuer abgezogen, sofern nicht ein Freistellungsauftrag vorliegt.

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