Telefon-FAQ

Was passiert mit Ihrem Telefonanschluss bei einem Umzug? Sind Sie an Ihren bisherigen Telefonanbieter gebunden oder können Sie Ihren Festnetz-Anschluss einfach wechseln? Auf diese und weitere Fragen rund um das Thema Festnetzanschluss finden Sie hier die Antworten.
  • Nein, leider nicht. Trotz Umzug gelten die vertraglich vereinbarten Kündigungsfristen laut den AGBs Ihres Anbieters. Sie haben jedoch die Möglichkeit Ihren bisherigen Anbieter mit umzuziehen, sodass Sie nicht zwei Anbieter zeitgleich bezahlen müssen. Teilen Sie Ihrem Anbieter den bevorstehenden Umzug rechtzeitig mit, damit Sie im neuen Zuhause ohne Komplikationen eine freigeschaltete Leitung nutzen können.

    Können Sie bis zu Ihrem Umzug fristgerecht kündigen, holen Sie frühzeitig Vergleichsangebote ein, damit Sie an Ihrem neuen Wohnort den für Sie passenden Telefonanbieter finden.

  • Viele Anbieter stellen auf ihrer Internetseite Änderungsformulare zum Download bereit. Ein Wechsel ist somit problemlos möglich. Bei der Mitnahme Ihres Anbieters müssen Sie auch keine Kündigungsfrist beachten. Allerdings beginnt am neuen Wohnort in der Regel eine neue Vertragslaufzeit, eventuell mit neuen Tarifen. Klären Sie deshalb ab, ob und wenn ja in welcher Höhe Umzugs- bzw. Wechselkosten entstehen.

    Informieren Sie sich zudem bereits vorher nach der Verfügbarkeit Ihres Anbieters am
    neuen Wohnort. Die Abwicklung und Umstellung übernimmt der Telefonanbieter für Sie. Ändert sich Ihr Vorwahl-Bezirk stellt Ihnen Ihr Anbieter auch eine neue Telefonnummer aus. Berücksichtigen Sie, dass die Bearbeitung 4 bis 6 Wochen dauern kann. Für einen reibungslosen Ablauf informieren Sie Ihren Anbieter am besten so früh wie möglich über Ihren bevorstehenden Umzug.

  • Überprüfen Sie zunächst die Verfügbarkeit der Telefonanbieter an Ihrem neuen Wohnort. Ein Anbietervergleich ermöglicht Ihnen das für Sie beste Angebot zu finden. Vermeiden Sie Angebote mit langen Laufzeiten und versteckten Grundgebühren wie zum Beispiel die Forderung eines Mindestumsatzes. Prüfen Sie auch, ob ein Bereitstellungspreis erhoben wird und wie hoch dieser ist. Ebenso sollten Sie auf anfallende Umzugs- bzw. Wechselkosten achten. Vermeintlich niedrige Tarife können sonst schnell teuer werden.

    Ein wichtiges Auswahlkriterium ist mitunter der Kundenservice. Informieren Sie sich über die Hilfestellungen auf der Internetseite des Anbieters oder kontaktieren Sie diesen einmal telefonisch. Hier sollten Sie ebenfalls vorab klären, ob der Anbieter Gebühren verlangt oder für Sie kostenfrei erreichbar ist.

  • Ja. Sie können Ihre Telefonnummer bei einem neuen Anbieter weiterhin nutzen. Allerdings müssen Sie Ihren neuen Anbieter mit der Mitnahme Ihrer Telefonnummer beauftragen. Dieser übernimmt dann automatisch die Kündigung Ihres aktuellen Anbieters zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Sollten Sie die Kündigung selbst vornehmen, verfallen Ihre bis dahin verwendeten Telefonnummern.

    Ziehen Sie jedoch in einen neuen Vorwahl-Bezirk, kann es sein, dass Ihre bisher verwendete Telefonnummer dort bereits verwendet wird. In solch einem Fall bekommen Sie von Ihrem Anbieter eine neue Telefonnummer zugewiesen.

  • Call-by-Call und Preselection Tarife ermöglichen Ihnen einen erleichterten Anbieterwechsel zu alternativen Telefonanbietern auf eine bevorzugte Telefongesellschaft für den Aufbau von abgehenden Telefongesprächen. Mithilfe einer Sonderrufnummer – umgangssprachlich auch Sparvorwahl oder Vorvorwahl genannt – können Sie diese Option in Anspruch nehmen. Überwiegend werden diese Dienste für Gespräche ins Ausland genutzt.

    Im Gegensatz zu Call-by-Call wird bei Preselection eine dauerhafte Voreinstellung eines Verbindungsnetzbetreibers an Telefonanschlüsse etablierter Netzbetreiber vorgenommen. Deshalb müssen Sie Änderungen entweder schriftlich oder telefonisch beauftragen. Sofern keine weiteren vertraglichen Verpflichtungen wie Grundgebühr, Mindestumsatz und Kündigungsfrist gegenüber Ihrem Preselection-Anbieter bestehen, können Sie diese jederzeit bei Ihrem Netzbetreiber rückgängig machen.

    Diese Tarife sind allerdings nur mit einem Anschluss bei der Deutschen Telekom möglich. Möchten Sie den Netzbetreiber wechseln, können Sie diese Optionen nicht mehr nutzen. Dennoch gibt es die Alternativen Callthrough, Callback und VoIP für Kunden von anderen Telefon- und Internetanbietern.

  • Callthrough und Callback können Sie mit jedem Telefonanschluss nutzen. Bei beiden Methoden telefonieren Sie – wie bei Call-by-Call – gezielt über einen anderen Telefonanbieter.

    Bei Callthrough rufen Sie zuerst die Nummer des Callthrough-Anbieters an, warten die Ansage des Sprachcomputers ab und geben die Zielrufnummer ein. Sie werden direkt mit der gewünschten Telefonnummer verbunden. Bei Callback rufen Sie die Nummer des Callback-Anbieters an, lassen es einmal klingeln und legen wieder auf. Danach werden Sie vom Sprachcomputer des Anbieters automatisch zurückgerufen. Besteht die Verbindung zum Sprachcomputer, können Sie nach Aufforderung die Zielrufnummer eingeben.

    Bei einigen Anbietern erfolgt die Abrechnung direkt über die herkömmliche Telefonrechnung, indem eine 0180-Servicenummer genutzt wird. Bei anderen Anbietern ist der Erwerb einer CallingCard oder eine Online-Registrierung notwendig.

    Um nicht bei jedem Anruf eine Sparvorwahl nutzen zu müssen, ist es auch möglich per VoIP über das Internet zu telefonieren. Im Prinzip reicht dafür ein Computer mit Headset und der passenden Software. Komfortabler ist es allerdings, für VoIP-Anrufe das eigene Telefon zu nutzen. Das ist möglich, wenn Ihr WLAN-Router dementsprechend ausgerüstet ist. Mit den richtigen Einstellungen im Router können Sie dann Gespräche über die Internet-Leitung führen.

  • Ja. CallingCards lassen sich in der Regel auch dann noch verwenden, wenn Sie den Netzbetreiber wechseln. Achten Sie aber vor dem Erwerb einer solchen Karte auf die Nutzungs- und Zahlungsbedingungen der Anbieter. Wenig empfehlenswert sind Anbieter, die vorab hohe Beträge zum Abtelefonieren kassieren. Oft verfällt nämlich bei dieser Option das Guthaben nach einer bestimmten Zeit. Besser ist die nachträgliche Bezahlung per Kreditkarte oder Rechnung. Vor allem bei Gesprächen ins Ausland können Sie mit den CallingCards viel Geld sparen.

  • Der einfachste Weg Ihren alten Anbieter zu kündigen, ist der Wechsel zu einem neuen Anbieter. Dieser übernimmt automatisch die Kündigung unter Berücksichtigung der vertraglich vereinbarten Kündigungsfrist. Möchten Sie sich allerdings noch auf keinen neuen Telefonanbieter festlegen, sollten Sie die schriftliche Kündigung Ihres aktuellen Anbieters selbst in die Hand nehmen. Andernfalls kommt es beim Versäumen der Kündigungsfrist zu einer Vertragsverlängerung.

  • Haben Sie den Vertrag online abgeschlossen, können Sie von Ihrem zweiwöchigen Widerrufsrecht Gebrauch machen und Ihren Vertrag ohne Angabe von Gründen stornieren. Die Frist beginnt sobald Sie die Widerrufsbelehrung erhalten haben. Nach Ablauf dieser Frist sind Sie jedoch an den Vertrag mit Ihrem neuen Telefonanbieter zu den jeweiligen Konditionen gebunden. Beachten Sie, dass Sie bei einem Abschluss im Laden bzw. in der Filiale des Telefonanbieters leider kein Widerrufsrecht haben.

  • Der neue Anbieter prüft zunächst Ihre Daten und Ihre Bonität. Im Anschluss daran erhalten Sie per Post Ihre neuen Zugangsdaten und ggf. Ihre neue(n) Rufnummer(n). Sofern Sie neue Hardware benötigen, wird Ihnen diese separat zugeschickt. Eventuell müssen Sie zur Installation der Hardware einen Technikertermin wahrnehmen.

  • Bei einem Anbieterwechsel kommen Sie leider um eine kurze Betriebsunterbrechung nicht herum. Danach steht Ihnen Ihr neuer Anschluss mit Ihrer alten Telefonnummer wie gewohnt zur Verfügung. Damit diese Unterbrechung für Sie so unproblematisch wie möglich ausfällt, geben Sie bei Ihrem neuen Anbieter einen Wunschtermin der Umstellung an. Berücksichtigen Sie dabei in jedem Fall die Kündigungsfristen Ihres alten Anbieters.

  • Die Bearbeitungsdauer kann bei den einzelnen Anbietern variieren. Zudem ist sie abhängig vom ausgewählten Produkt. Für einen Festnetzanschluss (analog oder ISDN) müssen Sie etwa sechs Werktage einrechnen. Die voraussichtliche Dauer bis zur Bereitstellung des Anschlusses finden Sie in Ihrem Vertag. Wird diese Dauer überschritten, so müssen Sie nicht endlos warten. Sie können den Anbieter dazu auffordern, innerhalb einer bestimmten Frist den Anschluss zu schalten. Kommt der Anbieter seinen Pflichten nicht nach, können Sie den Auftrag zurückziehen bzw. außerordentlich kündigen.

  • Als Portierung bezeichnet man die Rufnummernmitnahme beim Wechsel zu einem neuen Telefonanbieter. Sie können Ihren neuen Anbieter mit der Rufnummernübernahme beauftragen. Die Rufnummernportierung muss innerhalb eines Tages abgeschlossen sein. Das heißt, wenn Ihr neuer Festnetzvertrag zu laufen beginnt, muss spätestens innerhalb eines Tages der neue Anschluss unter Ihrer bisherigen Rufnummer erreichbar sein. Ihr Telefonanbieter ist gesetzlich dazu verpflichtet, die Portierung innerhalb dieses einen Tages durchzuführen. Beachten Sie bei einem Umzug, dass eine Nummernmitnahme nur innerhalb desselben Ortsnetzes möglich ist.

  • Sie bekommen als Neukunde von Ihrem neuen Anbieter alle notwendigen Geräte für Ihren Telefonanschluss und Internetzugang zugeschickt. Sie können aber auch Ihre alten Endgeräte anschließen und nutzen, da Sie nicht verpflichtet sind die Hardware des neuen Anbieters zu benutzen.

  • Für die Installation und Konfiguration Ihrer neuen Endgeräte wird Ihnen eine ausführliche Bedienungsanleitung mitgeliefert. Zusätzliche Tipps erhalten Sie bei vielen Anbietern auch über deren Internetseiten. Sollten Sie dennoch Probleme mit dem Anschluss Ihrer Hardware haben, kontaktieren Sie den Kundenservice Ihres neuen Anbieters.

  • Ihr neuer Anbieter teilt Ihnen den Anschlusstermin schriftlich mit. Im Laufe des genannten Tages wird Ihr Anschluss freigeschaltet. Dazu muss in der Regel kein Techniker vorbei kommen. Ansonsten wird dies separat auf Ihrer Auftragsbestätigung vermerkt. An diesem Tag kann es zu Einschränkungen der Erreichbarkeit kommen. Bei manchen Anbietern haben Sie die Möglichkeit einen Wunschtermin zur Freischaltung Ihres Anschlusses anzugeben. Dies sollten Sie jedoch frühzeitig erfragen.

  • Ein Techniker ist in der Regel nur notwendig, wenn Sie eine neue Leitungsverbindung zwischen der Telefonvermittlungsstelle und Ihrem Hausanschluss benötigen. Ihr Anbieter vereinbart mit Ihnen einen Termin. Ermöglichen Sie dem Techniker freien Zugang zum Haus- und Wohnungsanschluss. In der Regel befindet sich der Hausanschluss im Keller. Unter Umständen muss er auch eine zusätzliche Prüfung an der Telefondose in Ihrer Wohnung vornehmen.

  • Als erstes sollten Sie überprüfen, ob Ihr Anschluss bereits geschaltet ist. In einem Mehrfamilienhaus kann sich der Techniker zum Beispiel durch Ihren Hausmeister Zugang zu den Kellerräumen verschafft haben. Ansonsten schauen Sie bitte, ob der Techniker Ihnen im Briefkasten eine Nachricht hinterlassen hat.

    Trifft beides nicht zu, setzen Sie sich mit Ihrem Anbieter in Verbindung und vereinbaren Sie einen neuen Termin. Scheitert auch dieser ohne Verschulden Ihrerseits, so sind Sie nicht verpflichtet in diesem Vertragsverhältnis zu bleiben. Kündigen Sie den Auftrag und suchen Sie sich einen anderen Telefonanbieter. Bedenken Sie, dass Ihr beauftragter Vertragspartner Ihr Ansprechpartner ist und nicht der Techniker oder die Telekom als Grundversorger.

  • Als erstes überprüfen Sie anhand der Anleitung die Verkabelung und anschließend die Statusleuchten Ihrer Endgeräte. Oftmals hilft es, wenn Sie das Gerät ganz von der Stromversorgung nehmen, fünf Minuten warten und das Gerät erneut anstecken. Sofern Ihr Anschluss dann immer noch nicht funktioniert, nehmen Sie Kontakt zu der telefonischen Störungsannahme Ihres Anbieters auf.

  • Der Unterschied ist technisch bedingt. Der analoge Anschluss ist – wie der Name schon sagt – auf analoger Übertragungstechnik aufgebaut und läuft nur über eine Leitung. Es lassen sich zwar ein Fax, ein Anrufbeantworter und ein Telefon anschließen, diese können jedoch nicht gleichzeitig betrieben werden. Wenn Sie nur eine Rufnummer benötigen und kein Fax besitzen bzw. es kaum benutzen, sind Sie mit einem analogen Anschluss ausreichend versorgt.

    Der ISDN-Anschluss hingegen überträgt die Sprache digital und bietet wesentlich mehr Funktionen und Dienste. Bei ISDN-Basisanschlüssen stehen zwei Kanäle zur Verfügung, die beide parallel benutzt werden können. Deshalb kann gleichzeitig telefoniert und gefaxt werden. Zudem sind für einen ISDN-Anschluss bis zu zehn Rufnummern erhältlich. Diese können auf die verschiedenen Endgeräte wie Telefon, Fax und Anrufbeantworter verteilt werden. Das ermöglicht einen reibungslosen Parallelbetrieb. Ebenso lassen sich die einzelnen Telefongeräte zuordnen, sodass ein Apparat gezielt angerufen werden kann. Die digitale Übertragung ist schnell gestartet und weist eine bessere Sprachqualität als analoge Anschlüsse auf.

  • Am einfachsten ist es, wenn Sie für Ihren neuen ISDN-Anschluss ein ISDN-fähiges Telefon benutzen. Möchten Sie allerdings Ihr analoges Telefon weiter verwenden, benötigen Sie einen sogenannten Terminaladapter (TA) oder eine ISDN-Anlage mit analogen Nebenstellenanschlüssen.

  • Abgesehen davon, dass Sie bei einem analogen Anschluss nur eine Leitung und somit effektiv auch nur eine Rufnummer nutzen können, sind Sie unter Ihrer Festnetznummer telefonisch nicht mehr erreichbar, sobald Sie sich über Ihre Leitung ins Internet einwählen. Während Sie im Internet surfen ist Ihr Anschluss demnach dauerbelegt. Wollen Sie dennoch weiterhin erreichbar sein, haben Sie nur die Möglichkeit eine kostenpflichtige Rufumleitung z.B. auf das Handy einzurichten. So sind sie zwar unter der Festnetznummer erreichbar, zahlen aber ggf. Umleitungsgebühren zu Ihrem Handy.

  • Es kann verschiedene Möglichkeiten geben, warum Sie plötzlich keine Verbindung zum Internet mehr bekommen, obwohl Ihr Internetzugang vorher problemlos funktioniert hat. Ein gestörtes Endgerät oder ein lockeres Kabel lassen sich leicht selbst überprüfen. Vergewissern Sie sich zuerst ob dies nicht der Fall ist und achten Sie dabei auf die Diagnoselämpchen an Ihren Endgeräten. Sollten Sie den Fehler bis dahin nicht beheben können, kontaktieren Sie die telefonische Störungsannahme Ihres Anbieters.

  • Ihr neuer Anbieter kann den Eintrag im Telefonbuch veranlassen. Diese Option können Sie bei Ihrer Bestellung angeben.

  • Ja. Informieren Sie Ihren Anbieter, dass Sie einen Einzelverbindungsnachweis wünschen. Oftmals können Sie dies je nach Anbieter auch selbständig über Ihren Online-Zugang auf der Internetseite des Providers ändern.

  • Bei den meisten Anbietern können Sie wählen, ob Sie Ihre Rechnung per Post oder online erhalten möchten. Für die Zusendung per Post wird oftmals ein Aufpreis erhoben. Erkundigen Sie sich über die jeweiligen Optionen.