Ökostrom
Ökostrom ist ausgezeichnet
Ökostrom ist regenerative Energie, d.h. der Strom wurde aus Wind, Wasser, Sonne oder Biomasse gewonnen.
Um Ökostrom von Normalstrom zu unterscheiden und entsprechend bewerben zu können, wurden verschiedene, mehr oder weniger aussagekräftige Gütesiegel entwickelt:
Das Grüner Strom Label kann nur von jenen Strom-Versorgern angeboten werden, die wieder in neue Ökostrom-Anlagen investieren.
Das Label Ökostrom wird von der Landesgewerbeanstalt Bayern vergeben. An die Bedingung für diese Auszeichnung ist geknüpft, dass der Strom aus regenerativen Quellen hergestellt und das Ökostromangebot bei entsprechender Nachfrage ausgebaut wird.
Das Gütesiegel GrünStrom bezeichnet zwei Sorten von umweltfreundlich produziertem Strom: Strom, der mindestens zu 50% regenerativ ist, und Strom, der vollständig aus regenerativer Energie besteht. In beide Sorten müssen mindestens 1% Sonnenenergie verarbeitet sein.
Das ok-Power-Label wird vom Öko-Institut e.V., dem WWF und von der Verbraucher-Zentrale Nordrhein-Westfalen vergeben. Zwei Drittel des Stroms müssen in Neuanlagen, also nach 1998, erzeugt werden.
Der TüV vergibt ebenfalls Auszeichnungen. Dafür muss der Strom zu 100% regenerativ sein und 25% müssen aus neuen Stromanlagen, also ab 1998, stammen.
Sie können sowohl bei Ökostrom-Anbietern als auch bei normalen Stromanbietern nachfragen, inwieweit der Strom umweltfreundlich produziert wurde. Die Stromanbieter sind verpflichtet, Ihnen Auskunft darüber zu erteilen, aus welchen Quellen sich der angebotene Strom zusammensetzt.
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