Aufenthaltserlaubnis

Befristete Aufenthaltserlaubnis und unbefristete Niederlassungserlaubnis

Statt der früheren fünf Aufenthaltsgenehmigungen gibt es seit Anfang 2005 nur noch zwei Aufenthaltsformen (jetzt "Aufenthaltstitel" genannt): eine befristete Aufenthaltserlaubnis und eine unbefristete Niederlassungserlaubnis. Die alten Aufenthaltsformen (Aufenthaltsbewilligung, Aufenthaltsbefugnis, befristete und unbefristete Aufenthaltserlaubnis und Aufenthaltserlaubnis) existieren in dieser Form nicht mehr.

Nachfolgend beantworten wir Ihnen einige Fragen, die mit der Änderung der Aufenthaltsformen auftauchen können:

Mein befristeter Aufenthalt läuft ab. Was muss ich beachten?

Es ist sehr wichtig darauf zu achten, dass man vor dem Ablauf der Geltungsdauer einen Antrag auf Verlängerung oder auf einen anderen Aufenthaltstitel stellt. Wird dieser Antrag rechtzeitig vor dem Ablauf der Befristung gestellt, so gilt der weitere Aufenthalt bis zur Entscheidung der Ausländerbehörde mit allen sich anschließenden Genehmigungen ( z.B. Ausübung einer Erwerbstätigkeit) als erlaubt.

Erhebliche Nachteile entstehen, sollte der Antrag nach Ablauf der Befristung erfolgen. Laut Gesetz wäre dann der Aufenthalt unerlaubt und Sie damit ausreisepflichtig. Zudem dürfen Sie dann keiner Beschäftigung mehr nachgehen.

Was passiert mit meiner bisherigen Aufenthaltsgenehmigung?

Die alten Aufenthaltsgenehmigungen haben sich automatisch ab dem 01. Januar 2005 in einen der beiden neuen Aufenthaltstitel umgewandelt. Damit gilt jetzt die neue Rechtslage des Aufenthaltsgesetzes. Die in Ihren Pass eingeklebten Etiketten des alten Ausländergesetzes müssen nicht ausgetauscht oder ersetzt werden.

Muss ich bei einem Antrag auf Niederlassungserlaubnis nach dem 01. Januar 2005 alle strengeren Kriterien des neuen Aufenthaltsgesetzes erfüllen?

Wenn Sie vor dem 01. Januar 2005 eine Aufenthaltserlaubnis oder Aufenthaltsbefugnis hatten, müssen Sie für eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis nur die erforderlichen einfachen deutschen Sprachkenntnisse besitzen. Damit müssen Sie folgende Kriterien nicht erfüllen:

  • Abschluss eines Integrationskurses
  • Mindestens 60 Monate Pflichtbeiträge oder freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung

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